Ur-Römertopf UNGLASIERT Bräter Rustico mittel

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Ur-Römertopf Rustico – der vollständig unglasierte Tonbräter für bis zu 4 Personen
Der Ur-Römertopf ist das ursprüngliche Prinzip in seiner reinsten Form: vollständig unglasiert, in Unterteil und Deckel. Anders als die übrigen Bräter des Sortiments, bei denen nur der Deckel unglasiert bleibt, speichert hier der gesamte Tonkörper Wasser – und gibt es im Ofen von allen Seiten als Dampf wieder ab. Auf dem Deckel trägt er das Rustico-Dekor mit Motiven aus der bäuerlichen Küche.
Vollständig unglasiert – beide Teile werden gewässert
Weil bei diesem Modell Unterteil und Deckel unglasiert sind, werden vor jedem Gebrauch beide Teile für rund 10 Minuten in kaltes Wasser gelegt. Der offenporige Naturton saugt sich voll; im heißen Backofen verdampft das gespeicherte Wasser kontrolliert und erzeugt eine Dampfphase, die das Gargut von allen Seiten umschließt. Fleisch bleibt saftig, Gemüse behält Biss, und Speisen garen im eigenen Saft – ohne zusätzliches Fett.
Der Bräter kommt dabei immer in den kalten Backofen und heizt gemeinsam mit ihm auf. Ein vorgeheizter Ofen und kalte Keramik führen zum Thermoschock, der häufigsten Ursache für Risse im Ton. Ausführliche Hinweise gibt der Ratgeber Römertopf Nutzung & Tipps.
Das Rustico-Dekor
Auf dem Deckel prangen die Reliefs von Huhn, Kuh und Ackerfrüchten – die drei Säulen der bäuerlichen Küche. Sie sind flach in den Naturton geprägt und machen den Bräter zu einem Stück, das nach dem Garen auf dem Tisch stehen bleiben darf. Serviert wird direkt aus dem Bräter, ohne Umfüllen: Das spart Geschirr und hält die Speisen länger warm.
Reinigung und Pflege
Bei einem vollständig unglasierten Bräter gilt die Reinigungsempfehlung besonders konsequent: ausschließlich von Hand, mit warmem Wasser und einer weichen Bürste. Offenporiger Naturton nimmt Bestandteile von Spülmittel und Klarspüler auf und gibt sie beim nächsten Garen wieder ab – Spülmittel und Spülmaschine sind deshalb nicht geeignet. Warmes Wasser allein reinigt den Tonbräter in der Regel ausreichend; bei hartnäckigen Resten 15 bis 20 Minuten einweichen. Keine scharfen Reiniger, keine Stahlwolle und keine Scheuerschwämme verwenden. Nach der Reinigung vollständig trocknen lassen, bevor der Bräter verstaut wird.
Rustico-Dekor auf dem Deckel
Huhn, Kuh und Ackerfrüchte als Reliefs
Für bis zu 4 Personen
Mittlere Größe für die Familienküche
Vollständig unglasiert
Unterteil und Deckel werden gewässert
Das Original seit 1967
Tonbäcker-Tradition in ihrer ursprünglichen Form
Vom Ofen auf den Tisch
Servieren ohne Umfüllen
Das Prinzip
Der Bräter, der von allen Seiten dampft
Vollständig unglasiert – das ursprüngliche Römertopf-Prinzip in seiner reinsten Form.
Naturton · Backofen
Unterteil und Deckel
im rohen Naturton
Anders als die übrigen Bräter des Sortiments ist der Ur-Römertopf vollständig unglasiert – in Unterteil und Deckel. Der gesamte Tonkörper ist offenporig und speichert Wasser.
Im heißen Ofen gibt er diese Feuchtigkeit als Dampf ab, und zwar von allen Seiten. Das Gargut wird vollständig umschlossen: Fleisch bleibt saftig, Gemüse behält Biss, alles gart im eigenen Saft ohne zusätzliches Fett.
Anleitung & Pflege im Detail →10 Min.
Beide Teile wässern
Da hier auch das Unterteil unglasiert ist, kommen vor jedem Gebrauch Unterteil und Deckel in kaltes Wasser – anders als bei den übrigen Naturton-Brätern.
Kalt
Immer in den kalten Ofen
Der Bräter wird gemeinsam mit dem Backofen aufgeheizt. Heißer Ofen und kalte Keramik bedeuten Thermoschock – die häufigste Ursache für Risse.
Hand
Nur mit warmem Wasser
Offenporiger Ton nimmt Spülmittel auf und gibt es beim nächsten Garen ab. Warmes Wasser und eine weiche Bürste reichen – ohne Spülmittel, ohne Spülmaschine.
Aus der Rezeptwelt
Drei Klassiker aus der Landküche
Gerichte, die zu den Motiven auf dem Deckel passen: Huhn, Rind und alles vom Feld.
Sonntagsbraten Geflügel · 4 Personen
Klassisches Brathähnchen
Ein 1,5-kg-Hähnchen, gefüllt mit Äpfeln, Möhren, Zwiebeln und Thymian. Bei 180 °C Umluft in 75 bis 90 Minuten gegart – zehn Minuten vor Ende kommt der Deckel ab, dann wird die Haut goldbraun.
Zum Rezept →
Hausmannskost Rind · 4 Personen
Klassische Rinderrouladen
Rouladen mit Speck, Senf und Gewürzgurke, geschmort in Rotweinsauce. Rund 1,5 Stunden bei 180 °C im geschlossenen Bräter, bis Fleisch und Soße zu einer Einheit werden.
Zum Rezept →
Vegetarisch Gemüse · 4 Personen
Vegetarische Wirsingrouladen
Wirsingblätter, gefüllt mit Buchweizen, Champignons und Möhre – eine bodenständige Alternative zur klassischen Kohlroulade, die im Naturton gleichmäßig durchgart.
Zum Rezept →Beim Ur-Römertopf werden vor dem Garen Unterteil und Deckel gewässert – anders als bei den übrigen Naturton-Brätern. Details im Ratgeber Nutzung & Tipps.
Alle Schmorrezepte entdecken →Häufige Fragen zum Ur-Römertopf Rustico
Muss der Ur-Römertopf vor dem Gebrauch gewässert werden?
Ja – und zwar Unterteil und Deckel. Der Ur-Römertopf ist vollständig unglasiert, der gesamte Tonkörper ist also offenporig und nimmt Wasser auf. Beide Teile kommen vor jedem Gebrauch für rund 10 Minuten in kaltes Wasser. Im heißen Backofen verdampft das gespeicherte Wasser kontrolliert und erzeugt eine Dampfphase, die das Gargut von allen Seiten umschließt – Speisen garen im eigenen Saft, ohne zusätzliches Fett.
Das unterscheidet dieses Modell von den übrigen Naturton-Brätern von Römertopf: Dort ist das Unterteil innen glasiert, und gewässert wird nur der Deckel. Ausführliche Hinweise gibt der Ratgeber Römertopf Nutzung & Tipps.
Was ist der Unterschied zum Bräter RUSTICO?
Beide tragen dasselbe Rustico-Dekor mit den Motiven von Huhn, Kuh und Ackerfrüchten – der Unterschied liegt im Aufbau. Der Bräter RUSTICO ist wie alle übrigen Naturton-Bräter im Unterteil innen glasiert; dort wird nur der Deckel gewässert, und Speisereste lösen sich vom glasierten Boden leicht.
Der Ur-Römertopf ist vollständig unglasiert. Dadurch dampft er von allen Seiten statt nur von oben – das ursprüngliche Prinzip in seiner reinsten Form. Im Gegenzug werden beide Teile gewässert, und die Reinigung erfolgt ausschließlich von Hand ohne Spülmittel. Wer die traditionelle Garweise sucht, wählt den Ur-Römertopf; wer die einfachere Handhabung bevorzugt, den glasierten Bräter RUSTICO.
Wie reinige ich den Ur-Römertopf richtig?
Bei einem vollständig unglasierten Bräter gilt die Reinigungsempfehlung besonders konsequent: ausschließlich von Hand, mit warmem Wasser und einer weichen Bürste. Offenporiger Naturton nimmt Bestandteile von Spülmittel und Klarspüler auf und gibt sie beim nächsten Garen wieder ab – Spülmittel und Spülmaschine sind deshalb nicht geeignet.
Warmes Wasser allein reinigt den Tonbräter in der Regel ausreichend; bei hartnäckigen Resten 15 bis 20 Minuten einweichen. Keine scharfen Reiniger, keine Stahlwolle und keine Scheuerschwämme verwenden. Nach der Reinigung vollständig trocknen lassen, bevor der Bräter verstaut wird – Restfeuchte im offenporigen Ton kann sonst zu muffigem Geruch führen.
Bei welcher Temperatur gare ich im Ur-Römertopf?
Der Ur-Römertopf ist hitzebeständig bis 220 °C. Empfohlene Temperaturen je nach Gericht:
- Hähnchen mit knuspriger Haut: 180 °C Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze, 75-90 Minuten
- Schweinebraten: 180 °C, 90-120 Minuten je nach Größe
- Rouladen und Schmorgerichte: 160-180 °C, 1,5-3 Stunden
- Aufläufe und Gratins: 200 °C, 45-60 Minuten
Für die Hauptgarzeit bleibt der Deckel geschlossen – nur so entsteht die Dampfphase. Erst in den letzten 10 bis 15 Minuten kann er abgenommen werden, um eine knusprige Oberseite zu erzielen. Wichtig: Der Bräter darf niemals in den vorgeheizten Backofen gestellt werden, er kommt mit dem kalten Ofen mit hoch, um Thermoschock zu vermeiden.
Welche Gerichte gelingen im Ur-Römertopf besonders gut?
Das Anwendungsgebiet ist die klassische Hausmannskost: Brathähnchen mit knuspriger Haut, Rinderrouladen, Sauerbraten, Schweinebraten, Gulasch und Schmorgerichte mit Wurzelgemüse. Ebenso gelingen Gemüsegerichte wie Wirsing- oder Kohlrouladen, Ratatouille und Ofengemüse – die Dampfphase von allen Seiten hält auch Gemüse saftig, ohne dass es zerfällt. Aufläufe und Gratins funktionieren ebenfalls, ebenso ein Bauernbrot.
Serviert wird direkt aus dem Bräter: Das Rustico-Dekor auf dem Deckel macht ihn zum Blickfang auf dem Tisch, und die Speisen bleiben ohne Umfüllen länger warm. Zubereitungen mit Zeit- und Temperaturangaben stehen in der Schmorrezept-Sammlung der Römertopf-Rezeptwelt.
Ur-Römertopf Rustico – der vollständig unglasierte Tonbräter
Der Ur-Römertopf ist das ursprüngliche Prinzip in seiner reinsten Form. Während bei allen anderen Naturton-Brätern von Römertopf das Unterteil innen glasiert ist und nur der Deckel Wasser aufnimmt, bleibt hier der gesamte Tonkörper unglasiert – Unterteil und Deckel. Das verändert die Handhabung und das Garergebnis. Ausgelegt ist er auf Mahlzeiten für bis zu vier Personen, auf dem Deckel trägt er das Rustico-Dekor.
Warum ein unglasierter Bräter anders gart
Offenporiger Naturton saugt sich beim Wässern voll wie ein Schwamm. Im heißen Ofen gibt er diese Feuchtigkeit langsam wieder ab – und beim Ur-Römertopf geschieht das von allen Seiten zugleich: von oben durch den Deckel, von unten und seitlich durch das Unterteil. Das Gargut ist damit vollständig von Dampf umschlossen.
In der Praxis bedeutet das ein besonders gleichmäßiges Garklima. Speisen garen im eigenen Saft, ohne dass zusätzliches Fett oder ständiges Begießen nötig wären. Fleisch bleibt saftig, Gemüse behält Struktur, und die Aromen bleiben im geschlossenen Bräter statt im Ofen. Es ist die Garweise, die den Römertopf seit 1967 bekannt gemacht hat – hier ohne jede Modifikation.
Wässern: beide Teile, rund zehn Minuten
Weil bei diesem Modell auch das Unterteil unglasiert ist, kommen vor jedem Gebrauch Unterteil und Deckel für etwa zehn Minuten in kaltes Wasser. Das ist der wesentliche Unterschied zur restlichen Bräter-Range, wo das glasierte Unterteil trocken bleibt.
Ebenso wichtig ist die Temperaturführung: Der Bräter kommt immer in den kalten Backofen und heizt gemeinsam mit ihm auf. Ein vorgeheizter Ofen und kalte Keramik führen zum Thermoschock, der häufigsten Ursache für Risse im Ton. Aus demselben Grund sollte der heiße Bräter nach dem Garen nicht auf eine kalte Steinplatte gestellt werden, sondern auf ein trockenes Holzbrett oder einen Untersetzer. Wer während des Garens nachgießt, sollte die Flüssigkeit vorher aufkochen. Ausführliche Anleitungen stehen unter Römertopf Nutzung & Tipps.
Reinigung: ausschließlich von Hand
Bei einem vollständig unglasierten Bräter gilt die Reinigungsempfehlung besonders konsequent. Offenporiger Ton nimmt Bestandteile von Spülmittel und Klarspüler auf und gibt sie beim nächsten Garen wieder ab – Spülmittel und Spülmaschine sind deshalb nicht geeignet. Warmes Wasser und eine weiche Bürste reichen in der Regel aus; bei hartnäckigen Resten hilft eine Einweichzeit von fünfzehn bis zwanzig Minuten.
Scharfe Reiniger, Stahlwolle und Scheuerschwämme greifen die Oberfläche an. Nach dem Spülen sollte der Bräter vollständig trocknen, bevor er verstaut wird – Restfeuchte im offenporigen Ton kann sonst zu muffigem Geruch führen. Wer diese Regeln beachtet, hat lange etwas von dem Bräter.
Das Rustico-Dekor
Auf dem Deckel prangen die Reliefs von Huhn, Kuh und Ackerfrüchten – die drei Säulen der bäuerlichen Küche, aus der das Schmoren im Tontopf stammt. Die Motive sind flach in den Naturton geprägt und damit kein Staubfänger; sie lassen sich beim Spülen mit der Bürste ohne Aufwand mitreinigen. Serviert wird direkt aus dem Bräter: Das Dekor macht ihn zu einem Stück, das nach dem Garen auf dem Tisch stehen bleiben darf, und die Speisen bleiben ohne Umfüllen länger warm.
Ur-Römertopf oder glasierter Bräter?
Beide Varianten tragen dasselbe Dekor und sehen von außen nahezu identisch aus – der Unterschied steckt im Inneren. Der Bräter RUSTICO ist im Unterteil innen glasiert: Dort wird nur der Deckel gewässert, und Speisereste lösen sich vom glasierten Boden leichter. Der Ur-Römertopf verzichtet auf die Glasur vollständig und dampft dafür von allen Seiten.
Wer die traditionelle Garweise sucht und die Handreinigung nicht als Aufwand empfindet, ist beim Ur-Römertopf richtig. Wer die einfachere Handhabung im Alltag bevorzugt, wählt die glasierte Variante. Eine Übersicht aller Linien gibt die Seite Bräter nach Serie.
Was im Ur-Römertopf gelingt
Das Anwendungsgebiet ist die klassische Hausmannskost: Brathähnchen mit knuspriger Haut, Rinderrouladen, Sauerbraten, Schweinebraten, Gulasch und Schmorgerichte mit Wurzelgemüse. Ebenso funktionieren Gemüsegerichte wie Wirsing- oder Kohlrouladen, Ratatouille und Ofengemüse – die Dampfphase von allen Seiten hält auch Gemüse saftig, ohne dass es zerfällt. Aufläufe und Gratins gelingen ebenso wie ein Bauernbrot; für regelmäßiges Brotbacken ist allerdings der Brotbacktopf aus Naturton die spezialisiertere Form. Zubereitungen mit Zeit- und Temperaturangaben stehen in der Schmorrezept-Sammlung der Römertopf-Rezeptwelt.

















