Wildschweingulasch aus dem Römertopf – zartes Wildgulasch mit Rotwein und Wacholder
Wildschweingulasch aus dem Römertopf ist ein Muss in der kalten Jahreszeit. Wildfleisch gibt es fast das ganze Jahr, doch im Herbst und Winter, wenn die Jagdsaison auf Hochtouren läuft und die Tage kalt werden, schmeckt dieses deftige Wildgulasch einfach noch eine Nummer besser. Das zarte Fleisch schmort langsam in einer kräftigen Soße aus Rotwein, Wildfond, Wacholder und Lorbeer – und am Ende sorgen dunkle Schokolade und Heidelbeermarmelade für die typische herb-fruchtige Note.
Das Gulasch wird zunächst scharf angebraten, dann mit angeröstetem Gemüse und Tomatenmark vermischt und mit Rotwein abgelöscht. Den Rest erledigt der Römertopf im Ofen: Der Naturton hält die Feuchtigkeit im Topf, sodass das magere Wildfleisch nicht austrocknet und schön mürbe wird. Andicken musst du das Wildschwein Gulasch meist gar nicht – die Soße kommt sämig aus dem Römertopf.
Dazu empfehlen wir Spätzle und Rosenkohl als Beilage. Spätzle sind mit der Soße einfach perfekt und Rosenkohl hat im Herbst und Winter auch Saison.
Was passt zu Wildschweingulasch?
Wildschweingulasch ist ein köstliches und traditionelles Gericht, das aus Wildschweinfleisch zubereitet wird. Es ist sehr beliebt und wird in vielen Regionen Deutschlands serviert. Für ein authentisches Wildschweingulasch-Erlebnis braucht man jedoch nicht nur das richtige Fleisch, sondern auch die richtigen Beilagen.
Genau wie bei anderen Gulaschsorten passt am besten Kartoffelpüree als Beilage zu Wildschweingulasch. Diese Kombination macht das Gericht besonders köstlich und macht es zu einem Festessen für die ganze Familie. Auch Spätzle, Semmelknödel oder Brotkruste sind eine tolle Ergänzung zum Wildschweingulasch.
Ein weiteres Muss für ein gelungenes Wildschweingulasch ist eine frische Salatbeilage. Blattsalate, Gurke oder Tomaten passen perfekt zu dem schmackhaften Fleischgericht. Auch Gemüse wie Zucchini oder Paprika machen sich als Beilage gut und sorgen für eine abgerundete Mahlzeit.
Wenn Sie an einem Winterabend nach etwas Besonderem suchen, sollten Sie unbedingt versuchen, das Rezept zuzubereiten. Mit den richtigen Beilagen machen Sie Ihren Liebsten eine Freude und servieren ein aromatisches und herzhaftes Gericht!
Wir haben auch noch mehr Gulasch Rezepte auf unserer Seite. Diese sind hier aufgelistet.
Das richtige Fleisch für Wildschweingulasch
Am besten eignet sich Fleisch aus der Keule oder der Schulter vom Wildschwein, in etwa 3–4 cm große Würfel geschnitten. Schulter ist etwas durchwachsener und wird beim Schmoren besonders saftig, Keule ist magerer. Kaufe Wildschwein am besten bei einem Wildhändler, Jäger oder Metzger deines Vertrauens – in Deutschland muss Wildschweinfleisch vor dem Verkauf auf Trichinen untersucht werden. Tiefgekühltes Gulasch lässt du langsam im Kühlschrank auftauen und tupfst es vor dem Anbraten gut trocken.
Wildschwein einlegen – muss das sein?
Früher wurde Wild häufig über Nacht in Buttermilch oder einer Rotweinbeize eingelegt, um den kräftigen Wildgeschmack abzumildern. Bei Fleisch von jungen Tieren (Frischlingen oder Überläufern) ist das heute meist nicht mehr nötig. Wer es besonders mild mag, kann das Gulasch trotzdem 12–24 Stunden in Buttermilch einlegen, vor dem Anbraten abspülen und gut trocken tupfen.
Das Geheimnis der Soße: Wacholder, Schokolade und Heidelbeeren
Wacholderbeeren, Lorbeer und Pfefferkörner sind die klassischen Wildgewürze. Damit sie sich nach dem Schmoren leicht entfernen lassen, kommen sie in einen gefalteten Kaffeefilter. Ein Stück dunkle Schokolade mit 70 % Kakaoanteil rundet die Soße ab und gibt ihr Tiefe, die Heidelbeermarmelade bringt eine fruchtige Süße. Wer keine Heidelbeeren hat, nimmt Preiselbeeren – die passen ebenso gut zu Wild.
Weiter unten gibt es das passende Rezeptvideo für das Wildschweingulasch.






Wann legt ihr denn das Fleisch in den Römertopf? Ist im Rezept nicht klar zu erkennen.
Mari
Danke für die Rückmeldung. Das haben wir angepasst.
Wenn man das Fleisch und Gemüse erst in extra Gefäß anbraten muss, kann man das ja gleich in einem normalen Bräter tun und dann dort weiterschmoren lassen. Ich dachte, im Römertopf geht alles in einem Gefäß; war wohl ein Irrtum. Freundliche Grüße
Danke für die Rückmeldung.