Rehkeule aus dem Römertopf – zart geschmort mit fruchtiger Wildsoße
Rehkeule ist ein ganz besonderes Gericht für festliche Anlässe – ob zum Sonntagsbraten im Herbst, zu Weihnachten oder zum Wildessen mit Freunden. Im Römertopf wird die Keule wunderbar zart und saftig, denn der gewässerte Naturton hält die Feuchtigkeit im Topf und das magere Rehfleisch trocknet nicht aus. Dazu gibt es eine fruchtige Wildsoße mit Rotwein, Wacholder und Heidelbeermarmelade.
Die Rehkeule brät man zunächst runderherum scharf an. Dann röstet man noch Gemüse und Tomatenmark an, was man dann mit Rotwein ablöscht. Zusammen mit Wildfond entsteht eine leckere Soße. Diese wird nach dem Garvorgang passiert und mit Heidelbeermarmelade verfeinert.
Diese kann man einreduzieren oder einfach mit etwas Stärke abbinden. Dazu haben wir hier ein Video erstellt.
Die Rehkeule kannst du am Ende im Ganzen servieren oder in Tranchen schneiden und mit der Soße übergießen. Wir haben uns für Rosenkohl und Spätzle als Beilage entschieden – ebenso gut passen Rotkohl, Semmel- oder Kartoffelknödel und Preiselbeeren.
Rehkeule mit oder ohne Knochen?
Für dieses Rezept eignet sich eine Rehkeule mit oder ohne Knochen von etwa 1 bis 1,5 kg. Mit Knochen wird der Braten besonders aromatisch, ohne Knochen lässt er sich leichter anbraten und tranchieren. Wichtig ist, die Silberhaut und grobe Sehnen vorher sorgfältig zu entfernen – sonst zieht sich das Fleisch beim Garen zusammen und wird zäh. Viele Metzger und Wildhändler erledigen das auf Wunsch für dich.
Anbraten oder direkt in den Römertopf?
Das Anbraten sorgt für Röstaromen, die später in der Soße den Unterschied machen. Wenn es schnell gehen soll, kannst du die Rehkeule aber auch ohne Anbraten direkt auf das Gemüse in den Römertopf legen und mit der Soße übergießen. Die Soße wird dann etwas milder – ein Löffel mehr Tomatenmark und etwas mehr Wildfond gleichen das aus.
Weitere Wildgerichte aus dem Römertopf
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Weiter unten gibt es das passende Rezeptvideo für die Rehkeule.




