Ungarisches Gulasch aus dem Römertopf – auch ohne Anbraten

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Gulasch in einem Römertopf mit Holzlöffel, dazu eine Zwiebel, Brot und ein roter Paprika auf einem weißen Tisch.

Traditionelles Gulasch – Zart geschmort im Römertopf

Ungarisches Gulasch ist ein echter Klassiker der ungarischen Küche und begeistert mit seiner herzhaften Würze und der besonders zarten Fleischkonsistenz. Die Kombination aus langsam geschmortem Rindfleisch, aromatischen Zwiebeln, frischer Paprika und edelsüßem Paprikapulver sorgt für einen unverwechselbaren Geschmack, der jeden Genießer überzeugt. Besonders gut gelingt das Gulasch im Römertopf, da das Fleisch durch die schonende Garweise im eigenen Saft schmort und wunderbar saftig bleibt.

Auf einen Blick: Rindergulasch mit Zwiebeln, Paprika, Tomatenmark und edelsüßem Paprika in den gewässerten Römertopf, Deckel drauf und in den kalten Ofen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 2,5–3 Stunden schmoren. Anbraten gibt Röstaromen, ist im Römertopf aber kein Muss – das Fleisch wird auch roh eingeschichtet zart. Dazu passen Nudeln, Spätzle oder Brot. Weitere Variante: unser klassisches Rindergulasch.

Im Römertopf gelingt Gulasch besonders zuverlässig: Der gewässerte Ton gibt beim Schmoren Feuchtigkeit ab, das Fleisch gart langsam und wird mürbe, ohne dass du rühren oder nachgießen musst. Das Gulasch lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag noch kräftiger. Dazu passen Spätzle, breite Nudeln, Salzkartoffeln oder frisches Baguette.

Die richtige Fleischwahl für ein perfektes Gulasch

Für ein klassisches ungarisches Gulasch aus dem Römertopf eignet sich besonders gut Rindfleisch, da es durch das langsame Schmoren im eigenen Saft wunderbar zart wird. Die besten Fleischstücke für Gulasch stammen aus der Rinderschulter, der Wade oder der Hochrippe. Diese Teile haben einen höheren Anteil an Bindegewebe und Fett, das sich beim Garen langsam auflöst und das Fleisch besonders saftig macht. Ein hochwertiges Fleischstück mit guter Marmorierung sorgt für ein intensives Aroma und eine weiche Konsistenz. Beim Schneiden des Fleisches sollten die Würfel nicht zu klein sein, da sie durch die lange Garzeit sonst zerfallen. Ein gleichmäßiger Zuschnitt in etwa 3-4 cm große Stücke hilft dabei, dass das Gulasch optimal gart und die Sauce perfekt aufgenommen wird.

Gewürze und Aromen – Das Geheimnis eines intensiven Geschmacks

Ein ungarisches Gulasch lebt von der richtigen Würzung und der perfekten Balance aus süßlichen und würzigen Aromen. Besonders wichtig ist die Verwendung von hochwertigem, ungarischem Paprikapulver – idealerweise eine Mischung aus edelsüßem und scharfem Paprika. Diese Gewürzmischung verleiht dem Gulasch seine charakteristische, kräftige Farbe und sein intensives Aroma. Neben Paprika sind auch Kümmel, Lorbeerblätter, Knoblauch und ein Schuss Aceto Balsamico essenzielle Zutaten, die das Geschmacksprofil abrunden. Durch das langsame Schmoren im Römertopf verbinden sich die Aromen besonders gut, sodass das Gulasch eine tiefe und vollmundige Note erhält. Wer es noch geschmacksintensiver mag, kann das Gulasch mit einem Schuss Rotwein oder dunklem Bier verfeinern. Diese Zutaten sorgen für eine leichte Säure, die das Aroma des Fleisches noch stärker hervorhebt.

Gulasch ohne Anbraten – geht das?

Ja, im Römertopf klappt Gulasch auch ohne Anbraten. Vermische das rohe Fleisch mit Paprikapulver, Tomatenmark, Salz und Pfeffer, lege die Zwiebeln und die Paprika in den Topf, gib das Fleisch darauf und gieße die Brühe an. Mit Deckel in den kalten Ofen stellen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 3 Stunden schmoren. Das Gulasch schmeckt so etwas milder, weil die Röstaromen fehlen. Etwas mehr Paprikapulver und Zwiebeln, die du vorher kurz anschwitzt, gleichen das gut aus.

Ungarisches Gulasch Rezept

Rezept von Ina isst
3.9 von 139 Bewertungen
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

40

Minuten
Kochzeit

2

Stunden 

30

Minuten

Ein echter Klassiker aber immer wieder lecker. Ungarisches Gulasch mit Paprika ist würzig, leicht scharf und passt wunderbar zu kalten Winter- oder Herbsttagen.

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Zutaten

  • 800 g Rindergulasch (Anzeige)

  • 1 EL Butterschmalz

  • 4 Zwiebeln

  • 1 rote Paprikaschote

  • 1 grüne Paprikaschote

  • 1 EL Tomatenmark

  • 2 EL ungarisches Paprikapulver

  • 400 ml Rinderbrühe

  • 1 EL Aceto Balsamico

  • Salz

  • Pfeffer

Anleitung

  • Den Römertopf wässern. Die Zwiebeln pellen und in Spalten schneiden. Die Paprika entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Butterschmalz in einem großen Topf zerlassen und das Fleisch kräftig anbraten. Das Ganze aus dem Topf nehmen. 
  • Das Gemüse hineingeben und kurz anschwitzen. Dann Tomatenmark, sowie das Paprikapulver hinzugeben, 1-2min anbraten und alles mit der Brühe ablöschen. Das Fleisch, sowie den Balsamico hinzugeben – mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Gulasch in den gewässerten Römertopf geben, den Deckel schließen und in den kalten Ofen stellen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 2,5 bis 3 Stunden schmoren, bis das Fleisch zart ist.
  • Tipp: Wer mag, kann zum Schluss 2 EL Schmand mit 1 TL Speisestärke vermischen und das Ganze unter das Gulasch rühren.
    Ohne Deckel nochmal 10-15min garen, bis das Gulasch angedickt ist.

    Dazu passen Nudeln, Reis, Baguette oder Salzkartoffeln.
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Die perfekte Beilage für ungarisches Gulasch

Ungarisches Gulasch aus dem Römertopf ist ein wahres Genussgericht, das sich mit vielen klassischen Beilagen kombinieren lässt. Besonders beliebt sind Spätzle oder breite Eiernudeln, da sie die aromatische Sauce perfekt aufnehmen. Auch Kartoffeln, ob als Salzkartoffeln, Kartoffelstampf oder Ofenkartoffeln, harmonieren hervorragend mit dem würzigen Geschmack des Gulaschs. Wer eine rustikale Note bevorzugt, kann das Gericht mit frischem Bauernbrot oder knusprigem Baguette servieren. Eine leichte Alternative bietet Reis, der das kräftige Aroma des Gulaschs wunderbar ergänzt. Für eine Extraportion Frische sorgt ein knackiger Salat mit einem leichten Dressing aus Essig und Öl. Ein Glas ungarischer Rotwein rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab und macht das Essen zu einem besonderen Genussmoment.

Fragen zum Thema ungarisches Gulasch aus dem Römertopf

Weitere Gulaschvariationen aus dem Römertopf

Neben dem klassischen ungarischen Gulasch bietet der Römertopf zahlreiche Möglichkeiten, verschiedene Gulaschvariationen zuzubereiten, die durch ihre individuellen Aromen überzeugen. Hier sind einige empfehlenswerte Rezepte:​

  • Wildschweingulasch: Für Liebhaber von Wildgerichten ist das Wildschweingulasch eine besondere Delikatesse. Das Fleisch wird zusammen mit Gemüse und Gewürzen im Römertopf geschmort, wobei Rotwein für eine reichhaltige Soße sorgt. ​Zum Rezept
  • Schwarzbiergulasch: Eine interessante Variante ist das Schwarzbiergulasch, bei dem das Rindfleisch in kräftigem dunklen Bier geschmort wird. Diese Zubereitung verleiht dem Gericht eine besondere Tiefe und ein unverwechselbares Aroma. ​Rezept
  • Gulaschsuppe: Für diejenigen, die es etwas leichter mögen, ist die Gulaschsuppe ideal. Sie kombiniert die herzhaften Aromen des Gulaschs in einer wärmenden Suppe, die sich hervorragend für gesellige Anlässe eignet. ​Rezept
  • Gulasch mit Nudeln aus dem Ofen: Rindergulasch ohne Anbraten, Muschelnudeln direkt in der Sauce

4 Kommentare zu „Ungarisches Gulasch aus dem Römertopf – auch ohne Anbraten“

  1. Der Gulasch ist der Hammer! Wir haben den heute gemacht, das Fleisch war butterzart. Die Soße, nur mit Saurer Sahne gebunden, war sehr lecker! Wir haben noch eine Hand voll getrocknete Pilze ran gemacht. Einfach genial! Dazu selbst gemachte Semmelknödel – das schreit nach Wiederholung!

  2. Das Rezept war sehr lecker! Wir haben die letzten 10min noch etwas Creme Fraiche anstelle des Schmands hinzugefügt. Vielen Dank für das Rezept, wir werden es sicher wieder kochen.

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