Brotbacktopf rund 2 Liter

69,95 €
Natürliche Dampfglocke aus Ton
Brot bis 1.000 g
Innen glasiert, spülmaschinenfest
In Terracotta und Weiß
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
Brotbacktopf rund 2 Liter – Brot backen im Römertopf wie aus dem Steinofen
Knuspriges Brot mit aromatischer Kruste und saftiger Krume – wie aus der Holzofen-Bäckerei. Der Römertopf Brotbacktopf macht genau das im heimischen Backofen möglich. Mit seinem patentierten Dampfglocken-Prinzip und der hervorragenden Wärmespeicherung des Naturtons aus dem Westerwald gelingt selbstgebackenes Brot zuverlässig – ohne Schwadeapparat, ohne Sauerteig-Erfahrung, ohne stundenlanges Kneten. Erhältlich in zwei Farbvarianten: dem klassischen Terracotta und einem zeitlosen Weiß.
Das Geheimnis: Die Dampfglocke aus gewässertem Naturton
Der entscheidende Unterschied zu gewöhnlichen Backformen liegt im Deckel: Vor dem Backen wird der gesamte Topf gründlich gewässert. Im heißen Backofen verdampft das im Ton gespeicherte Wasser und erzeugt unter dem Deckel eine konstante, dichte Dampfwolke. Diese „natürliche Schwadenkammer" hält die Brotoberfläche während des Backens feucht – genau das Geheimnis, mit dem professionelle Bäckereien ihre legendären Krusten erzeugen. Das Ergebnis: eine außen rösche, glänzende Kruste und eine innen saftige, langfristig haltbare Krume.
In offenen Backformen, Brotbackformen ohne Deckel oder im einfachen Bräter bleibt diese Dampfphase aus – das Brot trocknet aus, die Kruste wird hart statt knusprig, das Innere bröselig.
Naturton oder Gusseisen – warum Ton beim Brot überlegen ist
Wer schon einmal Brot im gusseisernen Topf gebacken hat, kennt das Prinzip. Doch Ton bietet drei entscheidende Vorteile gegenüber Gusseisen-Töpfen wie dem dänischen Klassiker oder amerikanischen Dutch Ovens: Erstens speichert mikroporöser Naturton selbst Wasser, das er im Backofen abgibt – Gusseisen kann das nicht und benötigt zusätzliche Wasserschalen im Ofen. Zweitens verteilt Ton die Hitze sanfter und gleichmäßiger, ohne harte Hotspots am Topfboden, die das Brot anbrennen lassen können. Drittens ist Naturton mit knapp zwei Kilogramm Eigengewicht deutlich leichter zu handhaben als ein Gusseisentopf mit vier bis fünf Kilo. Für die meisten Hobbybäcker ist der Tontopf die praktischere und ergebnisbessere Wahl.
Ideal für Sauerteig, No-Knead und einfache Hefebrote
Der Brotbacktopf eignet sich für nahezu alle Brot-Stilrichtungen:
- Sauerteigbrot: Der Klassiker – das langgehende Wildhefebrot entwickelt im Tontopf seine typisch rustikale Kruste und komplexes Aroma.
- No-Knead-Bread: Die nahezu knetfreien Teige der modernen Hobbybäcker-Bewegung gelingen im Tontopf besonders einfach – mit minimalem Aufwand zu maximalem Ergebnis.
- Hefebrote: Klassische Bauernbrote, Weißbrote und Mischbrote mit Trockenhefe oder frischer Hefe.
- Glutenfreie Brote: Auch glutenfreie Teigmischungen profitieren von der konstanten Dampffeuchtigkeit, die das oft trockene Ergebnis verhindert.
- Brot ohne Hefe: Soda-Brote, Quark-Öl-Teige und Schnellbrote – innerhalb einer Stunde von Idee bis Tisch.
Maße, Größe und Backmenge
Mit Innenmaßen von 23,5 × 23,5 × 16 Zentimetern und einem Volumen von 2 Litern fasst der runde Brotbacktopf Brote von bis zu 1.000 Gramm Teigmenge – etwa ein klassisches Bauernbrot, ein großes Sauerteigbrot oder zwei kleinere Laibe nebeneinander. Damit eignet er sich ideal für Haushalte mit bis zu vier Personen, die etwa einmal pro Woche frisches Brot backen.
Innen glasiert für einfache Reinigung
Anders als reine Terracotta-Tonformen ist der Brotbacktopf innen glasiert. Das macht ihn deutlich pflegeleichter: Teigreste lösen sich einfach, der Topf ist spülmaschinenfest und nimmt keine Aromen auf. Außen behält er die klassische, atmungsaktive Naturton-Optik – die für die Wärmespeicherung und Dampfentwicklung verantwortlich ist.
Zwei Farben für jeden Küchenstil
Der Brotbacktopf ist in zwei Farbvarianten erhältlich:
- Terracotta – die klassische, naturbelassene Optik mit warmer Erdtönung. Passt besonders gut zu rustikalen Landhausküchen, mediterranen Wohnstilen und natürlichen Materialien wie Holz und Leinen.
- Weiß – zeitlos elegant und schlicht. Fügt sich in moderne, nordisch-helle und skandinavisch eingerichtete Küchen harmonisch ein, ohne aufzufallen.
Beide Varianten teilen dieselbe Funktion, dieselbe Backeigenschaft und dieselbe Pflegelogik – die Farbauswahl ist allein eine Frage des Küchenstils. Wer das frisch gebackene Brot später aufbewahren möchte, findet im Brottopf-Sortiment die passende Aufbewahrungslösung aus derselben Designwelt – ebenfalls in mehreren Farben verfügbar.
Natürliche Dampfglocke
Gewässerter Ton sorgt für rösche Kruste – wie aus dem Steinofen
Brot bis 1.000 g
2 Liter Volumen – passend für Haushalte mit 2–4 Personen
Innen glasiert
Teigreste lösen sich leicht – nimmt keine Aromen auf
Zwei Farbvarianten
Klassisches Terracotta oder zeitloses Weiß – gleiche Backleistung
Spülmaschinenfest
Einfache Reinigung dank glasierter Innenseite
2 Bewertungen
3. Mai 2026 13:32
Brot Back Römertopf
Absolut perfekt.
Backe mein Brot nur noch in diesem Topf
1. April 2026 07:48
Perfekt
Ich bin begeistert und kann es nur empfehlen

Brot backen im Tontopf – Schritt-für-Schritt-Anleitung für perfekte Ergebnisse
Brot selber backen ist einfacher als die meisten denken – wenn die richtigen Werkzeuge im Spiel sind. Mit dem Brotbacktopf gelingt ein Bauernbrot oder Sauerteigbrot zuverlässig auch ohne jahrelange Backerfahrung. Hier finden Sie die Grundanleitung, die mit jedem Standard-Brotrezept funktioniert.
Die 6-Schritte-Backanleitung
- Topf wässern: Beide Teile des Brotbacktopfs (Unterteil und Deckel) für mindestens 10 Minuten in kaltes Wasser legen, sodass sich der Naturton vollsaugen kann. Dieser Schritt ist entscheidend für die Dampfglocken-Wirkung.
- Teig vorbereiten: Ihren Lieblings-Brotteig nach Rezept zubereiten und ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Der Teig sollte nicht trockener als „weich-elastisch" sein.
- Topf einlegen: Den gewässerten Topf mit Backpapier auslegen (optional) oder den Boden leicht mit Mehl bestäuben. Den fertigen Teig vorsichtig in das Unterteil legen.
- Einschneiden: Den Teig mit einem scharfen Messer oder einer Bäckerklinge kreuzweise einschneiden – das verhindert unkontrolliertes Aufreißen und sorgt für die rustikale Optik.
- In den kalten Backofen: Topf samt Brot mit Deckel in den kalten Backofen stellen. Auf 230 Grad Ober-/Unterhitze einstellen. So heizt der Topf langsam mit auf und überträgt die Temperatur sanft auf den Teig.
- Backen: Bei 230 Grad 40 Minuten mit geschlossenem Deckel backen, danach Deckel abnehmen und weitere 15–20 Minuten bei 200 Grad fertig backen, bis die Kruste die gewünschte Bräunung erreicht.
Nach dem Backen das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter mindestens 30 Minuten auskühlen lassen – ja, das ist wichtig. Nur dann kann sich die Krume optimal setzen und das Brot lässt sich sauber schneiden.
Wie lange muss das Brot im Topf backen?
Die Backzeit hängt von der Teigmenge ab. Als Faustregel gilt:
- 500 g Teig: 35 Minuten mit Deckel, 10 Minuten ohne Deckel
- 750 g Teig: 40 Minuten mit Deckel, 15 Minuten ohne Deckel
- 1.000 g Teig: 45 Minuten mit Deckel, 20 Minuten ohne Deckel
Ein einfacher Test, ob das Brot fertig ist: An die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot durch. Klingt es dumpf, braucht es noch 5 Minuten.
Brot backen wie früher – mit modernen Mitteln
Selbstgebackenes Brot war über Jahrhunderte ein Grundnahrungsmittel, das in Holzöfen oder Steinöfen entstand. Beide Ofentypen haben eines gemeinsam: Sie speichern viel Wärme und geben kontrollierte Feuchtigkeit ab – genau die zwei Bedingungen, die der Brotbacktopf im modernen Elektro- oder Gas-Backofen nachbildet. So entsteht ein Brot mit dem Charakter alter Bauernbrote: rustikal, langhaltbar, geschmacksintensiv – und ohne den Aufwand einer eigenen Holzofen-Bäckerei.
Häufige Backfehler – und wie sie vermieden werden
Wer das erste Mal Brot im Topf backt, macht oft dieselben drei Fehler. Mit etwas Erfahrung sind sie leicht zu vermeiden:
- Topf nicht ausreichend gewässert: Wer den Topf nur kurz unter den Wasserhahn hält, bekommt keine Dampfglocke – mindestens 10 Minuten Einweichen sind Pflicht.
- Heißer Ofen statt kalter Start: Wird der Topf in den vorgeheizten Ofen gestellt, kann er springen. Der Brotbacktopf gehört in den kalten Backofen, dann gemeinsam aufheizen.
- Deckel zu früh abnehmen: Die ersten 40 Minuten muss der Deckel geschlossen bleiben, damit sich die Dampfglocke voll entwickeln kann. Wer früh nachschaut, lässt den Dampf entweichen und bekommt eine harte statt knusprige Kruste.
Brot ohne Hefe und Sauerteig-Klassiker
Der Brotbacktopf ist nicht nur für klassische Hefebrote geeignet. Besonders zur Geltung kommt er bei Sauerteigbroten, deren lange Gehzeit und säurelastiger Charakter im Tontopf besonders rustikal werden. Auch Brot ohne Hefe – etwa Soda-Brote, Quark-Öl-Brote oder Roggenmischbrote mit Wildhefe – gelingt im Tontopf besser als in offenen Formen, weil die Dampfphase das Aufgehen unterstützt. Und für die No-Knead-Bewegung, die mit nahezu knetfreien Teigen und langer Gärzeit arbeitet, ist der Brotbacktopf das ideale Werkzeug.
Brotbacktopf, Brotbackform oder gusseiserner Topf – welcher ist der richtige?
Wer Brot zu Hause backen möchte, steht vor einer Auswahl an Werkzeugen: offene Brotbackformen, gusseiserne Töpfe oder eben Tontöpfe wie der Römertopf Brotbacktopf. Jede Option hat ihre Berechtigung – aber für unterschiedliche Backstile. Hier finden Sie die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
Brotbackform vs. Brotbacktopf – wo liegt der Unterschied?
Eine klassische Brotbackform ist eine offene Kasten- oder Schalenform ohne Deckel. Sie eignet sich gut für Toastbrote, Kastenbrote und Kuchen, die ihre Form während des Backens behalten sollen. Wer jedoch ein freistehendes Bauernbrot mit krachender Kruste backen möchte, stößt schnell an Grenzen: Ohne Deckel kann sich keine Dampfphase aufbauen, das Brot trocknet aus, die Kruste wird hart statt knusprig.
Der Brotbacktopf löst dieses Problem durch seinen Deckel mit integrierter Dampfglocken-Funktion. Während des Backens entsteht im geschlossenen Topf das Mikroklima einer professionellen Holzofen-Bäckerei: hohe Temperatur, kontrollierte Feuchtigkeit, sanfter Wärmeübergang. Genau das, was für die typische Sauerteig- oder Bauernbrot-Optik nötig ist.
Eine vereinfachte Faustregel: Für Kastenbrote, Toastbrote und Kuchen reicht eine klassische Brotbackform. Für rustikale, freistehende Brote mit Kruste – Sauerteigbrote, Bauernbrote, No-Knead-Brote – ist der Brotbacktopf die richtige Wahl.
Brotbacktopf vs. gusseiserner Topf – die Material-Frage
Der gusseiserne Topf (oft als „Dutch Oven" bezeichnet) ist die alternative Premium-Lösung für Brot mit Deckel. Aber: Gusseisen kann kein Wasser speichern und gibt deshalb auch keinen eigenen Dampf ab. Profi-Bäcker behelfen sich mit Eiswürfeln oder Wasserschalen im Ofen – ein zusätzlicher Aufwand. Der Tontopf nimmt durch sein gewässertes Material diese Aufgabe automatisch wahr. Hinzu kommt das Gewicht: Ein gusseiserner Brotbacktopf wiegt vier bis fünf Kilo, der Römertopf nur knapp zwei – ein spürbarer Unterschied, wenn der heiße Topf aus dem Ofen geholt werden muss.
Sauerteigbrot backen im Tontopf – die Königsdisziplin
Sauerteigbrot ist eines der ältesten Brote der Welt und erlebt seit Jahren ein Comeback. Der lange Gärprozess mit Wildhefen entwickelt komplexe Aromen, eine saftige Krume und die charakteristische, leicht säuerliche Note. Im Brotbacktopf gelingen Sauerteigbrote besonders zuverlässig:
- Lange Gehzeit: Sauerteig braucht 12–24 Stunden Gärzeit. Im Tontopf gebacken behält das Brot dann sein Volumen und reißt kontrolliert auf.
- Hohe Anfangstemperatur: Das spätere „Ofentrieb" des Sauerteigs braucht 230 Grad und konstante Feuchtigkeit – beides liefert der gewässerte Tontopf.
- Knusprige, blasige Kruste: Die typische, glänzende Sauerteig-Kruste entsteht nur unter Dampfeinwirkung – im offenen Backofen ohne Hilfsmittel kaum möglich.
Wer sich erstmals an Sauerteig wagt, findet im Themenwelt Brot-Backen ausführliche Anleitungen zu Sauerteigansatz, Auffrischen und ersten Rezepten.
Frisch gebacken, frisch gelagert – der natürliche Funnel
Wer regelmäßig Brot backt, kennt das Folgeproblem: Wo bewahre ich das Brot in den nächsten Tagen auf? In der Plastiktüte schimmelt es, in der Papiertüte trocknet es aus, im Kühlschrank wird es trocken und altbacken. Die ideale Ergänzung zum Brotbacktopf ist deshalb ein Brottopf zur Aufbewahrung – ebenfalls aus atmungsaktivem Naturton, in fünf Farbvarianten erhältlich und passend zu jeder Küche. So bleibt das selbst gebackene Brot bis zu sieben Tage frisch und schimmelfrei, ganz ohne Plastik und ohne Strom.
Passende Begleiter zum Brotbacken
Wer das Brotback-Hobby richtig pflegen möchte, findet im Römertopf-Sortiment passendes Zubehör aus derselben Material-Welt: Das Römertopf-Kochbuch mit 27 erprobten Rezepten ist der ideale Einstieg, ein scharfes Brotmesser mit Wellenschliff sorgt für saubere Scheiben ohne Krume-Zerquetschen, und eine Klima-Brotzeitplatte hält das fertige Brot beim Servieren auf natürliche Weise auf Temperatur.
Brot-Rezepte aus der Römertopf-Welt
Was du im Brotbacktopf alles zaubern kannst
Vom klassischen Sauerteigbrot bis zur mediterranen Brotschnecke – im Tontopf gelingen Brote, die geschmacklich und optisch mit der Bäckerei mithalten können. Hier eine Auswahl unserer beliebtesten Rezepte aus der Brotback-Rezeptwelt.
Frisch gebacken, frisch gelagert – ergänze deinen Brotbacktopf um den passenden Brottopf aus Naturton und halte dein selbst gebackenes Brot bis zu einer Woche frisch.
Häufige Fragen zum Brotbacken im Tontopf
Muss ich den Brotbacktopf vor dem Backen wässern?
Ja, das Wässern ist der wichtigste Schritt für die Dampfglocken-Wirkung. Beide Teile des Topfs – Unterteil und Deckel – sollten vor dem Backen mindestens 10 Minuten in kaltes Wasser eingelegt werden. Der atmungsaktive Naturton saugt sich dabei vollständig mit Wasser voll. Im heißen Backofen verdampft dieses Wasser kontrolliert und erzeugt die feuchte Dampfphase, die für die typische rustikale Kruste verantwortlich ist. Wer auf das Wässern verzichtet, bekommt eine harte, trockene Kruste statt einer knusprigen, glänzenden – und verschenkt damit den entscheidenden Vorteil des Tontopfs.
Bei welcher Temperatur backe ich Brot im Tontopf?
Die Standard-Temperatur für Brot im Tontopf liegt bei 230 Grad Celsius Ober-/Unterhitze. Wichtig: Der Topf wird im kalten Backofen platziert und gemeinsam mit dem Ofen auf Temperatur gebracht – nicht in einen vorgeheizten Ofen schieben, sonst kann der Ton durch Thermoschock springen. In den letzten 10–15 Minuten der Backzeit kann der Deckel abgenommen und die Temperatur auf 200 Grad reduziert werden, damit die Oberseite zusätzlich Bräunung bekommt. Heißluft funktioniert ebenfalls, dann etwa 20 Grad weniger einstellen (also 210 Grad).
Wie lange muss Brot im Tontopf backen?
Die Backzeit hängt von der Teigmenge ab. Als Faustregel: bei 500 g Teig etwa 35 Minuten mit Deckel plus 10 Minuten ohne Deckel; bei 750 g Teig etwa 40 Minuten mit Deckel plus 15 Minuten ohne Deckel; bei 1.000 g Teig etwa 45 Minuten mit Deckel plus 20 Minuten ohne Deckel. Ein einfacher Test, ob das Brot fertig ist: An die Unterseite klopfen – klingt es hohl, ist das Brot durch. Klingt es dumpf, braucht es weitere 5 Minuten. Die Kerntemperatur sollte bei 95–98 Grad liegen.
Muss ich den Topf vorheizen?
Nein, im Gegenteil – der Tontopf darf niemals vorgeheizt werden. Naturton verträgt keine plötzlichen Temperatursprünge: Würde der Topf in den heißen Ofen gestellt, kann das Material durch Thermoschock reißen. Stattdessen kommt der vorbereitete Topf mit Teig und Deckel in den kalten Backofen und wird gemeinsam mit dem Ofen langsam auf 230 Grad gebracht. Das sanfte Aufheizen ist sogar ein Vorteil: Der Teig kann ein letztes Mal aufgehen, bevor die Hefe inaktiv wird – das ergibt eine besonders luftige Krume.
Kann ich Backpapier im Brotbacktopf verwenden?
Ja, Backpapier kann problemlos verwendet werden und erleichtert das Herausnehmen des Brots nach dem Backen. Einfach ein Stück Backpapier passend zuschneiden und in das gewässerte Unterteil legen, bevor der Teig hineinkommt. Alternativ kann der Topf auch leicht bemehlt oder mit Grieß bestäubt werden – das schafft eine natürliche Antihaft-Schicht und gibt dem Brot eine besonders rustikale Unterseite. Da der Brotbacktopf innen glasiert ist, klebt der Teig allerdings selten an – Backpapier ist optional, kein Muss.
Eignet sich der Tontopf für Sauerteigbrot?
Ja, der Brotbacktopf ist sogar besonders gut für Sauerteigbrot geeignet. Sauerteig braucht drei Dinge für ein perfektes Ergebnis: lange Gehzeit, hohe Anfangstemperatur und kontrollierte Feuchtigkeit. Genau diese drei Bedingungen liefert der gewässerte Tontopf. Die hohe Temperatur sorgt für den typischen „Ofentrieb" – das letzte kräftige Aufgehen des Teigs im Ofen –, die Dampfphase erzeugt die glänzende, blasige Kruste, und der sanfte Wärmeübergang verhindert, dass die Unterseite anbrennt, bevor das Innere durchgebacken ist. Sauerteigbrote, die im offenen Backofen oft zu trocken oder ungleichmäßig werden, gelingen im Tontopf zuverlässig.
Wo liegt der Unterschied zwischen Brotbacktopf und Brotbackform?
Eine klassische Brotbackform ist eine offene Schalen- oder Kastenform ohne Deckel – ideal für Kastenbrote, Toastbrote und Kuchen, die ihre Form während des Backens behalten sollen. Der Brotbacktopf hat einen Deckel mit integrierter Dampfglocken-Funktion und ist für freistehende, rustikale Brote konzipiert: Sauerteigbrot, Bauernbrot, No-Knead-Brot. Die einfache Faustregel: Wer eine gleichmäßige Kastenform möchte, nimmt eine Brotbackform. Wer eine knusprige, freistehende Kruste mit Bäckerei-Charakter möchte, nimmt den Brotbacktopf.
Tontopf oder Gusseisen – was ist besser für Brot?
Beide Materialien funktionieren für Brot mit Deckel, aber Ton hat drei Vorteile gegenüber Gusseisen: Erstens speichert Naturton selbst Wasser, das während des Backens als Dampf abgegeben wird – Gusseisen kann das nicht und benötigt zusätzliche Wasserschalen im Ofen. Zweitens verteilt Ton die Hitze sanfter, ohne harte Hotspots am Topfboden. Drittens ist Naturton mit knapp zwei Kilogramm Eigengewicht deutlich leichter zu handhaben als ein Gusseisentopf mit vier bis fünf Kilo. Für die meisten Hobbybäcker ist der Tontopf die praktischere Wahl mit besseren Ergebnissen.
Wie groß muss der Brotbacktopf sein?
Der Römertopf Brotbacktopf mit 2 Litern Volumen (23,5 × 23,5 × 16 cm) fasst Brote bis 1.000 Gramm Teigmenge. Das entspricht einem klassischen Bauernbrot, einem großen Sauerteigbrot oder zwei kleineren Laibe nebeneinander. Die Größe ist passend für Haushalte mit zwei bis vier Personen, die etwa einmal pro Woche frisches Brot backen. Wer dauerhaft größere Mengen backt – etwa 1.500 g Teig oder mehr – sollte einen größeren Bräter aus dem Römertopf-Sortiment in Erwägung ziehen.
Wie reinige ich den Brotbacktopf richtig?
Der Brotbacktopf ist innen glasiert und damit besonders pflegeleicht. Teigreste lösen sich einfach mit warmem Wasser, der Topf ist spülmaschinenfest und kann im normalen Programm gereinigt werden. Auf scharfe Reiniger oder Stahlwolle sollte verzichtet werden, um die Glasur nicht zu beschädigen. Auch Spülmittel ist nicht zwingend nötig – warmes Wasser und eine weiche Bürste reichen meist aus. Die äußere, unglasierte Naturton-Oberfläche darf gelegentlich mit klarem Wasser abgewischt werden, sollte aber nicht in der Spülmaschine landen, damit sie ihre charakteristische Atmungsaktivität behält.
Welche Mehlsorten funktionieren im Brotbacktopf?
Im Brotbacktopf gelingen alle gängigen Brot-Mehlsorten: Weizenmehl (Type 550 oder 1050) für klassische Hellbrote, Dinkelmehl für aromatische Brote, Roggenmehl für kräftige dunkle Brote sowie Vollkornmehle aller Getreidesorten. Auch glutenfreie Mehlmischungen aus Reis-, Buchweizen- oder Hafermehl funktionieren gut – die Dampfphase verhindert das oft trockene Ergebnis glutenfreier Brote. Bei Roggenanteilen über 50 Prozent empfiehlt sich Sauerteig oder ein Säuerungsmittel, damit das Brot luftig wird. Misch-Verhältnisse wie 60 % Weizen und 40 % Roggen sind besonders dankbar für Anfänger.
Welche Farbe sollte ich wählen – Terracotta oder Weiß?
Beide Farbvarianten haben dieselbe Funktion, dieselbe Backleistung und dieselben Maße – die Entscheidung ist allein eine Frage des Küchenstils. Terracotta passt zu rustikalen Landhausküchen, mediterranen Wohnstilen und natürlichen Materialien wie Holz und Leinen. Die warme Erdtönung ist ein klassischer Hingucker, der gut zum Brotbacken-Hobby passt. Weiß fügt sich in moderne, nordisch-helle und skandinavisch eingerichtete Küchen harmonisch ein, ohne aufzufallen, und kombiniert sich gut mit weißem Porzellan. Die Backergebnisse sind in beiden Varianten identisch.













