Der Klassiker der italienischen Küche, der fast von allein gelingt
Eine Minestrone ist mehr als eine Gemüsesuppe. Sie ist ein Stück italienische Alltagskultur. Zucchini, Möhren, Sellerie, Bohnen und Tomaten garen zusammen in einer aromatischen Brühe. Kleine Nudeln machen die Suppe sättigend und vollwertig. Das Rezept ist vollständig vegetarisch. Es lässt sich saisonal anpassen. Im Sommer nimmst du frische Tomaten und Zucchini. Im Herbst ersetzen Kürbis und Lauch das Sommergemüse. Der Römertopf gart alles gleichmässig und schonend. Das Gemüse behält seinen Biss. Die Brühe zieht dabei tief in alle Zutaten ein. Frisch gehobelter Parmesan und ein Stück Baguette machen die Suppe zum vollständigen Hauptgericht. Das vollständige Rezept findest du weiter unten.
Warum gelingt Minestrone im Römertopf besonders aromatisch?
Der Römertopf schafft beim Garen ein geschlossenes, feuchtes Klima. Der gewässerte Naturton gibt Feuchtigkeit als feinen Dampf ab. Das hält die Brühe aktiv und gleichmässig warm. Alle Zutaten garen darin langsam und sanft durch. Das Gemüse behält dabei seine Form. Es wird weich, aber nicht matschig. Gleichzeitig zieht die Brühe mit Tomatenmark, Paprika und Oregano tief in Möhren, Sellerie und Zucchini ein. Die Aromen verbinden sich im geschlossenen Topf besonders intensiv. Das Ergebnis ist eine Suppe mit einem runden, vollmundigen Geschmack. Anders als beim Kochen auf dem Herd musst du nicht ständig rühren oder die Hitze regulieren. Du stellst den Römertopf in den kalten Ofen und holst eine fertige Suppe heraus. Das macht die Zubereitung entspannt und zuverlässig.
Gemüse, Bohnen und Nudeln – die richtigen Zutaten für die Minestrone
Die Minestrone lebt von der Vielfalt ihrer Zutaten. Jede Zutat bringt eine andere Textur und ein anderes Aroma mit. Möhren geben eine dezente Süsse. Sellerie bringt Würze und Tiefe. Zucchini bleibt zart und mild. Wachtelbohnen oder Kidneybohnen machen die Suppe sättigend und geben ihr Substanz. Die Tomaten bringen Frische und Säure. Tomatenmark und Oregano setzen die typisch italienischen Akzente. Für die Nudeln gilt eine wichtige Regel: Nur kurze, kleine Sorten verwenden. Ditalini, kleine Hörnchen oder Muschelnudeln passen perfekt. Lange Nudeln wie Spaghetti eignen sich nicht. Sie lassen sich im Römertopf schlecht portionieren und werden ungleichmässig weich. Die Nudeln gibst du erst in den letzten 15 bis 20 Minuten der Garzeit dazu. So werden sie weich, aber nicht matschig. Mehr Tipps zur Nudelwahl für Suppen findest du auf Brot-backen.de.
Minestrone variieren – saisonal und nach Geschmack anpassen
Die Minestrone ist das flexibelste Rezept der italienischen Küche. Es gibt keine feste Regel, welches Gemüse hineingehört. Im Frühling passen grüne Bohnen, junger Spinat und Erbsen. Im Sommer sind Zucchini, Tomaten und Paprika ideal. Im Herbst kommen Kürbis, Süsskartoffeln oder Pastinaken dazu. Im Winter wärmen Wirsing, Lauch und Karotten. Wer Pesto liebt, gibt kurz vor dem Servieren einen Teelöffel Pesto Genovese in jeden Teller. Das gibt der Suppe ein intensives Basilikumaroma. Auch ein Spritzer Zitronensaft hebt die Aromen der Brühe an. Wer eine kräftigere Suppe möchte, gibt ein Stück Parmesan-Rinde während des Garens mit in den Topf. Sie gibt der Brühe eine herzhafte, würzige Tiefe. Weitere Suppen und Eintöpfe aus dem Römertopf findest du in unserer Rezeptwelt. Auch unser Hirsetopf mit Sommergemüse ist eine sättigende vegetarische Alternative.
Minestrone servieren, aufbewahren und aufwärmen
Die Minestrone schmeckt frisch aus dem Römertopf am besten. Frisch gehobelter Parmesan kommt erst kurz vor dem Servieren darüber. So bleibt er aromatisch und schmilzt leicht auf der heissen Suppe. Knuspriges Baguette oder selbst gebackenes Ciabatta nimmt die würzige Brühe wunderbar auf. Auch ein Schuss gutes Olivenöl über den Teller ist ein einfacher aber wirkungsvoller Abschluss. Die Minestrone lässt sich gut vorbereiten. Im Kühlschrank hält sie sich zwei bis drei Tage. Beim Aufwärmen auf dem Herd oder im Ofen gibst du etwas Brühe dazu. Die Nudeln haben bis dahin Flüssigkeit aufgesogen. Sie werden kompakter als frisch. Wer das vermeiden möchte, kocht die Nudeln separat und gibt sie erst beim Servieren dazu. In hübschen tiefen Suppenschalen angerichtet kommt die Minestrone besonders gut zur Geltung. Passendes Geschirr findest du bei Moritz & Moritz.




So nicht zu empfehlen. Die Nudeln unserer Wahl nennen sich Spaghetti und erinnern geschmacklich nach dieser Zubereitungsmethode an pures Mehl. Schade um den Liter selbstgekochte Gemüsebrühe, den ich verwendet habe. 1 Liter Brühe und all die ingredients ergeben „2 Portionen“? Kann nicht stimmen. Die Dose Bohnen wird übrigens in den Anweisungen vergessen. Meine Tipp: Wenn Sie das Rezept ausprobieren wollen, kochen Sie die Nudeln extra, vergessen Sie die Bohnen nicht und kalkulieren Sie mit ca. 6 Portionen. Ein schlampiges Rezept, was dem wunderbaren Multibräter rund nicht anzulasten ist.
Guten Tag,
das ist natürlich sehr unerfreulich. Wir wundern uns gerade wie man Spaghetti in den Multibräter rund bekommt, aber das ist ja nur eine Sache. Dickere Nudeln wie Rigatoni oder Muschelnudeln empfehlen sich dabei. Die Bohnen sind ergänzt worden, das ist bei uns wohl untergegangen.
Wir wünschen Ihnen aber viel Freude mit dem Multibräter in der Zukunft.
Bei uns hat das Rezept überhaupt nicht funktioniert. Die Nudeln waren nach 1h weich, aber alles andere noch so hart wie am Anfang. Richtig heißt oder zumindest warm war das Essen auch nicht. Wir mussten alles entsorgen, da es leider so nicht essbar war. 🙁
Zubereitet haben wir im Römertopf Swing, vielleicht lag es ja auch daran?
hmm, am Römertopf selbst lag es nicht. Bei uns hat es bestens funktioniert… komisch.