Ein Lendentopf ist etwas Feines: Zarte Medaillons von der Schweinelende garen im Römertopf in einer cremigen Soße aus Sahne, Champignons, Schalotten und Thymian. Das Fleisch bleibt saftig, die Pilze geben reichlich Aroma an die Soße ab – und am Tisch muss niemand mehr in der Küche stehen.
Auf einen Blick: Schweinelende in Medaillons wird angebraten und mit Schalotten, Knoblauch und Champignons in einer Sauce aus Sahne, Gemüsebrühe, Thymian und Paprika im Römertopf mit gewässertem Deckel geschmort, kalter Ofen, 180 °C Ober-/Unterhitze 45 bis 50 Minuten. Gesamtzeit etwa 70 Minuten, 3 bis 4 Portionen, rund 360 kcal pro Portion.
Der Clou an diesem Schlemmertopf ist, wie wenig Arbeit er macht. Nach rund 20 Minuten Vorbereitung übernimmt der Ofen, und nach knapp einer Stunde steht ein festliches Essen auf dem Tisch. Genau das Richtige, wenn Gäste kommen oder der Sonntag gemütlich bleiben soll.
Welches Fleisch für den Lendentopf?
Mit Lende ist hier das Schweinefilet gemeint – das zarteste Stück vom Schwein. Rund 400 g reichen für drei bis vier Personen, wenn Nudeln oder Spätzle dazu kommen. Zieh vor dem Schneiden die Silberhaut ab und schneide das Filet in etwa 2–3 cm dicke Medaillons. So garen alle Stücke gleichmäßig und bleiben innen saftig.
Damit die Lende nicht trocken wird
Schweinefilet ist sehr mager und verzeiht zu lange Garzeiten kaum. Brate die Medaillons deshalb nur kurz von beiden Seiten an – sie garen im Römertopf fertig. Nach etwa 45 Minuten lohnt sich ein Blick: Ist das Fleisch innen noch leicht rosa, ist es perfekt. Wer ein Fleischthermometer hat, nimmt den Topf bei etwa 63–65 °C Kerntemperatur aus dem Ofen.





