Römische Art: Keulen mit Gemüse, ohne Anbraten
Für Hähnchenkeulen auf Römische Art bestreichst du 4 Keulen mit einer Paste aus Tomatenmark, Knoblauch und frischen Kräutern und legst sie ohne Anbraten mit Zucchini, Aubergine, Tomaten und einem Schuss Weißwein in den gewässerten Römertopf Bräter. Der Topf kommt in den kalten Ofen und gart 50–60 Minuten bei 175 °C Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze. Zum Schluss ziehst du Petersilie und Parmesan unter.
| Auf einen Blick | |
|---|---|
| Fleisch | 4 Hähnchenkeulen à ca. 200 g, nicht angebraten |
| Würzpaste | 5 EL Tomatenmark, Knoblauch, Oregano, Thymian, Majoran |
| Gemüse | 2 Zwiebeln, 1 Zucchini, 1 Aubergine, 6 Tomaten, Staudensellerie |
| Flüssigkeit | ein Schuss Weißwein |
| Topf | Römertopf Bräter, 10 Minuten gewässert, Start im kalten Ofen |
| Garzeit | 50–60 Minuten bei 175 °C Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze |
| Zum Schluss | Petersilie und 3–4 EL Parmesan |
Du suchst Hühnerschenkel, bei denen die Kartoffeln gleich mitgaren? Dann passen die mediterranen Hühnerschenkel mit Oliven und Kartoffeln besser.
Warum du die Keulen nicht anbraten musst
Die Keulen garen im geschlossenen Bräter im eigenen Saft und im Dampf aus dem gewässerten Ton, dabei werden sie gar und saftig, ohne vorher in die Pfanne zu müssen. Die Haut bleibt so allerdings weich. Wenn du sie knusprig magst, bräune die Keulen am Ende kurz unter dem Backofengrill.
Würzpaste, Weißwein und Parmesan
Die Paste aus Tomatenmark, Knoblauch, Oregano, Thymian und Majoran streichst du direkt auf die Keulen, so würzt sie das Fleisch während des Garens. Der Weißwein bildet mit dem Saft der Tomaten die Soße. Den Parmesan gibst du erst nach dem Garen zusammen mit der Petersilie dazu.

Kaltstart im Römertopf Bräter
Wässere den Bräter vor dem Befüllen 10 Minuten und stell ihn mit Deckel in den kalten Ofen. So heizt der Ton langsam mit auf und verträgt den Temperaturwechsel. Garzeiten für weitere Geflügelstücke findest du in der Garzeiten-Tabelle.
Serviervorschläge und Varianten
Dazu passen Baguette, Reis, Polenta oder Couscous, die die Soße aufnehmen.
Wer das Gericht variieren möchte, kann zusätzlich Oliven, Kapern oder getrocknete Tomaten hinzufügen. Für eine besonders kräftige Variante bietet sich ein Schuss Rotwein anstelle von Weißwein an. Und wer den Geschmack intensiver mag, kann den Parmesan durch Pecorino ersetzen.
Zum Vorbereiten kannst du Würzpaste und Gemüse am Vortag schneiden und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Mehr Ideen findest du bei unseren Geflügel-Rezepten.






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