Germknödel im Römertopf statt im Dampfgarer
Germknödel kommen aus der österreichischen und bayerischen Küche und werden klassisch über Dampf gegart. Hier garen die mit Pflaumenmus gefüllten Hefeknödel mit etwas Milch im geschlossenen, gewässerten Römertopf: 25 Minuten bei 200 °C, Start im kalten Ofen. Serviert werden sie mit Butter, Mohn und Vanillesauce.
Die Milch im Topf und der feuchte Ton halten den Teig saftig, durch die Butter am Boden bräunen die Knödel unten leicht.

Warum der Deckel geschlossen bleibt
Im geschlossenen Römertopf entsteht aus der Milch und dem gewässerten Ton Dampf. Darin gehen die Knödel gleichmäßig auf, ohne auszutrocknen. Öffnest du den Deckel während der 25 Minuten, entweicht der Dampf und die Knödel können zusammenfallen.
Powidl, Butter und Mohn
Traditionell werden Germknödel mit Powidl gefüllt, einem dick eingekochten Pflaumenmus, und mit zerlassener Butter und Mohn serviert. Das Mus sollte fest sein, sonst läuft es beim Garen aus dem Knödel.
Varianten und Servieren
Statt Pflaumenmus kannst du Aprikosenmarmelade oder Zwetschgenröster einfüllen, auch hier gilt: lieber eine feste Konsistenz. Eine Prise Zimt in der Vanillesauce passt gut zu den Pflaumen. Zum Servieren reicht auch zerlassene Butter mit Mohn und etwas Puderzucker.
Tipps für den Hefeteig
Die Milch für die Hefe sollte handwarm sein, höchstens 35 °C. Lass den Teig an einem warmen, zugfreien Ort gehen, bis er sich nach 1,5–2 Stunden verdoppelt hat. Die zweite Gare im Römertopf (15–20 Minuten) macht die Knödel locker. Fertig sind sie, wenn sie deutlich aufgegangen sind und ein Holzstäbchen in der Mitte ohne klebrigen Teig herauskommt.

Kaiserschmarrn aus dem Römertopf – luftig, goldbraun & himmlisch süß
Ebenfalls aus der Alpenküche: Kaiserschmarrn aus dem Römertopf, serviert mit Apfelmus oder Zwetschgenröster.




