Fluffige Sauerteig Pancakes mit warmen Brombeeren

Sauerteig Pancakes mit Schmand, warmen Brombeeren und Rosenblättern auf grau-blauem Teller, umgeben von frischen Pflaumen

Sauerteig Pancakes: Fluffiges Frühstück aus Starter-Resten und Saisonfrüchten

Sauerteigreste landen viel zu oft im Müll, dabei stecken sie voller Potenzial. Diese Pancakes verwandeln übrig gebliebenen Sauerteigstarter, im Fachjargon auch Discard genannt, in ein fluffiges Frühstück. Deshalb lohnt es sich, den nächsten Starter-Rest aufzubewahren, statt ihn wegzuwerfen.

Der Teig braucht nur wenige Zutaten und noch weniger Zeit. Milch, Mehl, Ei und etwas Zucker verbinden sich mit dem Sauerteigstarter zu einem glatten Teig, der anschließend 30 Minuten ruht. Diese kurze Ruhezeit lässt das Mehl vollständig quellen, wodurch die Pancakes später besonders fluffig werden.

Während der Teig ruht, entsteht aus Brombeeren eine warme, saftige Sauce. Vanilleextrakt und Ahornsirup runden die Fruchtnote ab und sorgen für eine angenehme Süße, ohne die natürliche Säure der Beeren zu überdecken. In einer Gusseisenpfanne backen die Pancakes anschließend goldbraun aus, bis beide Seiten schön Farbe angenommen haben.

Serviert werden die Pancakes klassisch mit Schmand, warmen Brombeeren und frischen Saisonfrüchten obendrauf. Wer die Pancakes auf einem Teller von Moritz und Moritz anrichtet, unterstreicht die rustikale, gemütliche Optik dieses Frühstücks zusätzlich.

Sauerteig-Discard: Vom Rest zum fluffigen Pancake

Sauerteigstarter muss regelmäßig gefüttert werden, wodurch zwangsläufig Reste entstehen. Diese Reste, in der Fachsprache Discard genannt, enthalten weiterhin aktive Milchsäurebakterien und Hefen. Genau diese Mikroorganismen sorgen später für den charakteristischen, leicht säuerlichen Geschmack der Pancakes.

Wer den Discard nicht sofort verarbeiten möchte, friert ihn einfach portionsweise ein. Aufgetaut lässt er sich später problemlos weiterverwenden, ohne an Backkraft zu verlieren. Diese Methode verhindert Verschwendung und hält gleichzeitig immer eine Portion Discard griffbereit im Gefrierfach.

In diesem Rezept kommt Roggenvollkorn-Sauerteigstarter zum Einsatz, der dem Teig zusätzlich eine leicht nussige, herzhafte Note verleiht. Alternative Mehlsorten im Starter funktionieren ebenso, verändern aber den Geschmack der fertigen Pancakes leicht.

Sauerteig Pancake in weißer Gusseisenpfanne im Hintergrund, davor angerichteter Teller mit Brombeeren und Schmand

Der Pancake-Teig: Einfache Zutaten, fluffiges Ergebnis

Flüssige und trockene Zutaten werden zunächst getrennt vermischt, bevor sie zusammenkommen. Diese Reihenfolge verhindert Klümpchen und sorgt für einen gleichmäßigen Teig, ohne dass zu lange gerührt werden muss. Zu langes Rühren würde nämlich das Gluten im Mehl überentwickeln, wodurch die Pancakes später zäh statt fluffig würden.

Backpulver sorgt zusätzlich zum Sauerteigstarter für zuverlässigen Auftrieb. Diese Kombination aus natürlicher Säure und chemischem Triebmittel garantiert lockere Pancakes, selbst wenn der Sauerteigstarter nicht mehr ganz aktiv ist. Eine Prise Salz und ein Hauch Vanilleextrakt runden den Geschmack ab, ohne die Süße zu dominieren.

Die 30-minütige Ruhezeit spielt eine wichtige Rolle für die Konsistenz. Während dieser Zeit quillt das Mehl vollständig, wodurch der Teig dickflüssiger wird und sich beim Backen besser in Form hält.

Sauerteig Pancakes

Rezept von Römertopf Rezeptwelt
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Küche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

6

Pancakes
Zubereitungszeit

15

Minuten
Kochzeit

15

Minuten
Kalorien

220

kcal
Gesamtzeit

30

Minuten

Sauerteig Pancakes aus Starter-Resten, serviert mit warmer Brombeersauce, Schmand und frischen Saisonfrüchten. Fluffig gebacken in der Gusseisenpfanne.

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Zutaten

  • 150 g Sauerteigstarter (z.B. Roggenvollkorn)

  • 200 g Milch

  • 200 g Weizenmehl Type 00

  • 1 Ei (Größe M)

  • 1 TL Backpulver

  • 50 g Zucker

  • 1 Prise Salz

  • 6 Tropfen Vanilleextrakt (aufgeteilt für Teig und Brombeeren)

  • 50 g Butter (Nussbutter oder geklärte Butter)

  • 500 g Brombeeren

  • 2 Becher Schmand

  • 1-2 EL Ahornsirup

Anleitung

  • Flüssige und trockene Zutaten jeweils separat in zwei Schüsseln gut vermischen.
  • Trockene Zutaten zu den flüssigen geben und alles verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
  • Teig abdecken und ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit Brombeeren köcheln lassen, bis eine saftige Sauce entsteht.
  • Mit 3 Tropfen Vanilleextrakt und 1-2 EL Ahornsirup verrühren und zur Seite stellen.
  • Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und die Pancakes portionsweise von beiden Seiten goldbraun ausbacken.
  • Auf Tellern mit Schmand, den heißen Brombeeren und frischen Früchten nach Wahl anrichten.
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Brombeersauce: Warme Fruchtigkeit als perfekter Begleiter

Frische Brombeeren zerfallen beim Köcheln zu einer natürlich süßen, saftigen Sauce. Diese Methode benötigt keine zusätzliche Bindung, da die Beeren beim Erhitzen von selbst ausreichend Flüssigkeit abgeben und eindicken. Vanilleextrakt verstärkt die fruchtige Süße, während Ahornsirup je nach Geschmack zusätzliche Süße ergänzt.

Die Menge an Ahornsirup lässt sich individuell anpassen, je nachdem wie süß oder säuerlich die verwendeten Brombeeren von Natur aus sind. Wer es weniger süß mag, reduziert einfach die Menge oder lässt den Sirup ganz weg.

Diese warme Sauce bildet einen schönen Kontrast zum kühlen Schmand auf den Pancakes. Der Temperaturunterschied zwischen warmer Sauce und kaltem Schmand macht jeden Bissen interessanter und abwechslungsreicher.

Serviervorschläge und Variationen zu den Sauerteig Pancakes

Schmand bringt eine angenehme Säure und Cremigkeit mit, die perfekt zur süßen Brombeersauce passt. Alternativ funktioniert auch griechischer Joghurt, der ähnlich cremig, aber etwas leichter ist. Frische Saisonfrüchte obendrauf ergänzen das Gericht optisch und geschmacklich.

Bei der Fruchtwahl lässt sich problemlos variieren, je nachdem welche Saison gerade ist. Himbeeren, Heidelbeeren oder auch Pflaumen eignen sich als Alternative zu Brombeeren und lassen sich auf die gleiche Weise zu einer warmen Sauce verarbeiten.

Wer die Pancakes größer backen möchte, erhält aus diesem Rezept 6 große statt 12 kleine Exemplare. Beide Varianten funktionieren gleich gut, wobei kleinere Pancakes gleichmäßiger durchbacken.

Häufig gestellte Fragen zu Sauerteig Pancakes

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