So gelingt das perfekte Steak in der gusseisernen Pfanne

Aufgeschnittenes Steak in grüner Gusseisenpfanne mit Rosmarin, Thymian und Knoblauchzehen in geschmolzener Butter

Steak perfekt braten: Kräftige Kruste und saftiger Kern durch die richtige Technik

Ein perfekt gebratenes Steak steht und fällt mit der richtigen Pfanne. Gusseisen speichert Hitze außergewöhnlich gut und verteilt sie gleichmäßig, wodurch das Fleisch eine kräftige, gleichmäßige Kruste entwickelt. Genau diese Kruste entsteht durch die Maillard-Reaktion, die nur bei ausreichend hoher, konstanter Temperatur richtig funktioniert.

Bevor das Steak in die Pfanne kommt, braucht es Zeit und Vorbereitung. Zunächst sollte das Fleisch etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit es nicht kalt in die heiße Pfanne trifft. Zusätzlich trocknet Küchenpapier die Oberfläche gründlich ab, denn Feuchtigkeit verhindert eine gute Bräunung.

Nach dem scharfen Anbraten übernimmt Butter-Basting die entscheidende Rolle. Rosmarin, Thymian und angedrückter Knoblauch aromatisieren die schmelzende Butter, während diese immer wieder über das Steak läuft. Dadurch nimmt das Fleisch die Kräuteraromen auf und bleibt gleichzeitig besonders saftig.

Eine kurze Ruhephase im Ofen rundet den Garprozess ab. Erst danach schneidet sich das Steak optimal auf, ohne dass wertvoller Fleischsaft auf dem Teller landet. Wer regionales Rindfleisch bevorzugt, findet bei Oberpfalz Beef eine passende Bezugsquelle für hochwertige Steaks.

Die Vorbereitung: Zimmertemperatur und trockene Oberfläche

Ein kaltes Steak direkt aus dem Kühlschrank in die heiße Pfanne zu legen, führt selten zu einem guten Ergebnis. Deshalb sollte das Fleisch etwa 30 Minuten vorher herauskommen und Zimmertemperatur annehmen. Dadurch gart das Steak gleichmäßiger durch, ohne dass die Außenseite bereits verbrennt, während der Kern noch kalt ist.

Küchenpapier übernimmt anschließend eine ebenso wichtige Aufgabe. Gründliches Trockentupfen entfernt überschüssige Feuchtigkeit von der Oberfläche, denn Wasser verdampft in der heißen Pfanne, statt dass sich eine Kruste bilden kann. Nur eine trockene Oberfläche ermöglicht die gewünschte, kräftige Bräunung.

Salz kommt erst kurz vor dem Braten auf beide Seiten des Fleisches. Zu frühes Salzen würde Flüssigkeit aus dem Steak ziehen, wodurch die Oberfläche wieder feucht wird und die Kruste leidet.

Angeschnittenes Steak in Gusseisenpfanne von oben, umgeben von frischen Kräuterzweigen und Knoblauch

Die Gusseisenpfanne: Gleichmäßige Hitze für perfekte Kruste

Gusseisen benötigt spürbar länger zum Aufheizen als beschichtete Pfannen, dafür speichert es die Wärme deutlich zuverlässiger. Langsames Vorheizen bei mittlerer Hitze sorgt dafür, dass sich die Temperatur gleichmäßig über die gesamte Pfannenfläche verteilt. Erst wenn die Pfanne wirklich heiß ist, sollte das Öl hineinkommen.

Das Öl zeigt durch leichtes Schimmern an, wann der richtige Moment für das Steak gekommen ist. Zu früh eingelegtes Fleisch würde in zu kühlem Öl eher köcheln als braten. Sobald das Steak in der Pfanne liegt, sollte es zwei bis drei Minuten pro Seite unbewegt bleiben.

Diese Ruhe während des Bratens ist entscheidend für die Krustenbildung. Ständiges Bewegen oder Andrücken verhindert, dass sich die Maillard-Reaktion vollständig entwickeln kann. Zusätzlich sollte die Pfanne nicht überfüllt werden, da zu viel Fleisch die Temperatur zu stark absinken lässt.

Steak perfekt braten

Rezept von Römertopf Rezeptwelt
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Küche: InternationalSchwierigkeit: Mittel
Portionen

2

Portionen
Zubereitungszeit

5

Minuten
Kochzeit

15

Minuten
Kalorien

520

kcal
Gesamtzeit

20

Minuten

Steak perfekt gebraten in der gusseisernen Pfanne, mit Butter-Basting, Rosmarin und Thymian. Kräftige Kruste außen, saftiger Kern innen.

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Zutaten

  • 2 Rindersteaks (à ca. 250-300 g)

  • 2 EL Sonnenblumenöl

  • 30 g Butter

  • 2 Zweige Rosmarin

  • 2 Zweige Thymian

  • 2 Knoblauchzehen

  • Salz

  • Pfeffer

Anleitung

  • Steaks etwa 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
  • Gusseiserne Pfanne bei mittlerer Hitze langsam vorheizen.
  • Erst wenn die Pfanne heiß ist, das Öl hineingeben.
  • Steak von beiden Seiten salzen und in die Pfanne legen, sobald das Öl leicht schimmert.
  • Steaks von jeder Seite etwa 2-3 Minuten scharf anbraten, dabei nicht bewegen oder andrücken.
  • Pfanne nicht überfüllen, da die Temperatur sonst zu stark absinkt.
  • Nach dem Anbraten die Hitze reduzieren. Butter, Rosmarin, Thymian und die geschälten, angedrückten Knoblauchzehen in die Pfanne geben.
  • Geschmolzene Butter für 1-2 Minuten immer wieder mit einem Löffel über die Steaks geben.
  • Steaks aus der Pfanne nehmen, auf ein Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 100-120 Grad Ober-/Unterhitze je nach Dicke 5-10 Minuten ruhen lassen.
  • Steaks aufschneiden, nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.
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Butter-Basting: Der Schlüssel zu saftigem Fleisch

Nach dem scharfen Anbraten reduziert sich die Hitze etwas, bevor Butter, Rosmarin, Thymian und Knoblauch in die Pfanne kommen. Diese Zutaten aromatisieren die schmelzende Butter innerhalb weniger Minuten und verleihen ihr eine kräftige, würzige Note. Ein Löffel dient dabei als Werkzeug, um die Butter kontinuierlich über das Steak zu gießen.

Dieses sogenannte Basting hält das Fleisch von außen feucht und aromatisch, während es gleichzeitig weiter gart. Die geschmolzene Butter transportiert die ätherischen Öle der Kräuter direkt an die Fleischoberfläche, wodurch sich Aroma und Saftigkeit gleichzeitig verbessern.

Ein bis zwei Minuten Basting reichen üblicherweise aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Länger sollte diese Phase nicht dauern, da das Fleisch sonst über den gewünschten Gargrad hinaus gart.

Die Ruhezeit: Warum Geduld beim Steak entscheidend ist

Nach dem Braten braucht das Steak eine kurze Verschnaufpause, bevor es auf den Teller kommt. Im Ofen bei niedriger Temperatur zieht das Fleisch je nach Dicke etwa 5 bis 10 Minuten nach. Während dieser Zeit verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig im Inneren, statt sich nur im Kern zu konzentrieren.

Wird das Steak sofort angeschnitten, läuft der Saft ungehindert auf den Teller, und das Fleisch wirkt trockener als es eigentlich ist. Die Ruhezeit verhindert genau diesen Effekt und sorgt für ein gleichmäßig saftiges Ergebnis von Rand zu Rand.

Erst nach dieser Pause schneidet sich das Steak optimal auf. Salz und Pfeffer nach Belieben zum Schluss runden den Geschmack ab, bevor das Fleisch sofort serviert werden sollte, solange es noch warm ist.

Häufig gestellte Fragen zum Steak-Braten in der Pfanne

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