Für diesen Auflauf kommen die Kritharaki ungekocht zusammen mit angebratenem Rinderhack, Paprika, Ajvar und heißer Gemüsebrühe in die Form. Im Ofen garen die Nudeln in der Flüssigkeit und nehmen dabei den Geschmack der Paprikapaste auf. Zum Schluss wird Feta darüber gekrümelt, dessen säuerlich-salzige Note gut zum Ajvar passt.
Was ist Ajvar?
Ajvar ist eine Paprikapaste aus der Balkanküche, hergestellt aus gerösteten roten Paprika, häufig mit Aubergine. Es gibt ihn mild und scharf. Für diesen Auflauf eignet sich die milde Sorte; mit scharfem Ajvar wird das Gericht deutlich pikanter, dann kannst du beim Paprikapulver sparen.
Woran du erkennst, dass der Auflauf fertig ist
Nach 40 Minuten sollten die Kritharaki fast die gesamte Brühe aufgenommen haben und weich sein. Probiere eine Nudel aus der Mitte der Form. Ist der Auflauf schon trocken, die Nudeln aber noch fest, gieße einen Schuss heißes Wasser nach. Der Feta kommt erst danach darauf und ist fertig, wenn er an den Spitzen leicht bräunt.
Varianten und Reste
Statt Rinderhack passt gemischtes Hack oder Lammhack. Für eine vegetarische Version lässt du das Fleisch weg und gibst eine Dose abgetropfte Kichererbsen oder gewürfelte Zucchini dazu. Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank etwa zwei Tage; beim Aufwärmen etwas Wasser oder Brühe zugeben, da die Nudeln weiter Flüssigkeit aufnehmen.
Übrigen Ajvar aus dem geöffneten Glas kannst du als Dip zu Brot oder Grillgemüse verwenden oder in eine Tomatensoße rühren.






Dieser Auflauf ist superlecker und wirklich schnell zubereitet.
Wenn was übrig bleibt, aufgewärmt fast noch besser