Saftiger Rinderbraten aus dem Römertopf
Für einen einfachen Rinderbraten im Römertopf brätst du ein Stück Rinderschulter, Hochrippe oder Unterschale rundum an, legst es auf angeröstetes Suppengemüse im gewässerten Römertopf und gießt Rinderbrühe an. Der Topf kommt in den kalten Ofen und gart bei 200 °C Ober-/Unterhitze rund 2,5 Stunden. Aus dem Schmorfond kochst du anschließend die Bratensoße.
| Auf einen Blick | |
|---|---|
| Portionen | 4 |
| Vorbereitung | 30 Minuten |
| Garzeit | 2,5 Stunden bei 200 °C Ober-/Unterhitze, Start im kalten Ofen; bei rund 1,5 kg Fleisch 2,5 bis 3 Stunden |
| Fleisch | Rinderschulter (Schaufelstück), Hochrippe oder Unterschale |
| Topf | Römertopf, vorher gewässert |
| Soße | Fond durchsieben, aufkochen, mit angerührter Speisestärke binden |

Die Vorteile der Zubereitung im Römertopf
Der gewässerte Tontopf gibt beim Garen nach und nach Feuchtigkeit ab. So entsteht im geschlossenen Topf ein feuchtes Garklima, in dem das Fleisch nicht austrocknet und sich das Bindegewebe langsam löst. Ein weiterer Vorteil: Während der Braten schmort, musst du nicht daneben stehen, nachgießen oder wenden.
Rinderbraten würzen
Salz und Pfeffer reichen für einen guten Rinderbraten eigentlich aus. Wer mehr Würze möchte, gibt Lorbeerblätter, ein paar Wacholderbeeren und Piment mit in den Topf – das passt besonders gut in der kalten Jahreszeit. Rosmarin, Thymian und Knoblauch geben dem Braten eine mediterrane Richtung. Für noch mehr Aroma kannst du das Fleisch einige Stunden vorher mit Senf einreiben.
Beilagen zum Rinderbraten
Zum Rinderbraten gehören Beilagen, die viel Soße aufnehmen: Kartoffelknödel, Spätzle, Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree. Dazu passen Rotkohl, Rosenkohl oder glasierte Möhren. Wer es leichter mag, serviert einen grünen Salat. Die Bratensoße (Anzeige) ist dabei das verbindende Element.
Ein weiteres Bratenrezept ist der Rinderbraten mit Karotten aus dem Römertopf. Mit mehreren Tagen Vorlauf gelingt der Sauerbraten nach rheinischer Art, gefüllt und gerollt die klassischen Rinderrouladen. Garzeiten für andere Bratenstücke stehen in der Garzeiten-Tabelle.
Welches Fleisch eignet sich für Rinderbraten?
Die Wahl des Fleischstücks entscheidet darüber, ob der Braten saftig wird. Gut geeignet sind Stücke mit etwas Fett und Bindegewebe wie Rinderschulter (Schaufelstück), Hochrippe oder Unterschale. Das Bindegewebe löst sich beim langen Schmoren auf und macht das Fleisch zart. Magere Stücke aus der Keule werden eher faserig und brauchen besonders viel Flüssigkeit. Nimm das Fleisch etwa eine Stunde vor dem Garen aus dem Kühlschrank, damit es gleichmäßig gart.
Die Soße zum Rinderbraten
Die Grundlage für die Soße entsteht beim Schmoren ganz von selbst: Fleisch, Gemüse und Brühe geben ihre Aromen an den Bratenfond ab. Gieß den Fond nach dem Garen durch ein Sieb, lass ihn in einem Topf etwas einkochen und binde ihn bei Bedarf mit angerührter Speisestärke. Ein Schuss Rotwein, ein Löffel Preiselbeeren oder etwas Senf runden die Soße ab.





