So backst du Bauernbrot mit Sauerteig im Römertopf
Für dieses Bauernbrot mischst du 480 g Weizenmehl und 120 g Roggenvollkornmehl mit 430 ml Wasser, 120 g aktivem Sauerteig und 12 g Salz. Der Teig geht 5–6 Stunden bei Raumtemperatur und danach 15–24 Stunden im Kühlschrank. Gebacken wird im Römertopf ab kaltem Ofen: 45 Minuten mit Deckel bei 250 °C, dann 15 Minuten offen. Hefe brauchst du nicht.
| Bauernbrot auf einen Blick | |
|---|---|
| Mehl | 480 g Weizenmehl Type 550, 120 g Roggenvollkornmehl |
| Wasser | 430 ml lauwarm (rund 72 % der Mehlmenge) |
| Trieb | 120 g aktiver Sauerteig, keine Hefe |
| Salz | 12 g (2 %) |
| Gare | 5–6 Std. bei Raumtemperatur mit 3× Dehnen und Falten, 15–24 Std. im Kühlschrank, 1 Std. Stückgare |
| Backen | 45 Min. mit Deckel bei 250 °C ab kaltem Ofen, 10 Min. offen bei 250 °C, 5 Min. bei 220 °C |
| Auskühlen | mindestens 1 Stunde auf dem Gitter |
Weitere Sauerteigbrote aus dem Römertopf sind das Weltmeisterbrot und das Weizen-Sauerteigbrot; ohne Sauerteig geht das Joghurtbrot. Alle Rezepte findest du unter Brot backen im Römertopf.
Warum Sauerteig statt Hefe
Sauerteig ist eine Kultur aus wilden Hefen und Milchsäurebakterien. Er arbeitet langsamer als Backhefe; während der langen Gare bilden die Bakterien Säuren, die dem Brot den mild-säuerlichen Geschmack geben und es länger frisch halten. Roggenmehl braucht diese Säuerung außerdem, damit die Krume nicht klebrig bleibt.

Kalte Gare über Nacht
Nach der ersten Gare mit dreimal Dehnen und Falten kommt der Teig abgedeckt für 15–24 Stunden in den Kühlschrank. Bei 4–7 °C arbeitet der Sauerteig langsam weiter: Das Brot bekommt mehr Aroma, und du kannst den Backtag flexibel planen. Kürzer gekühlt schmeckt es milder, länger gekühlt kräftiger säuerlich.
Tipp: Eine besonders kräftige Kruste bringt die Doppelback-Methode beim Krusten-Bauernbrot auf Brot-backen.de.
Warum der Römertopf beim Brotbacken hilft
Zu Hause fehlt meist der Dampf, den Bäckereiöfen in den ersten Backminuten zuführen. Der gewässerte Deckel gibt beim Aufheizen Feuchtigkeit ab; zusammen mit dem Wasser aus dem Teig bleibt die Oberfläche länger dehnbar und das Brot geht besser auf. Nach 45 Minuten nimmst du den Deckel ab, damit die Kruste trocknen und bräunen kann.
Auskühlen und aufbewahren
Lass das Brot nach dem Backen mindestens eine, besser zwei Stunden auf einem Gitter auskühlen, bevor du es anschneidest; so bindet die Krume die restliche Feuchtigkeit. Danach bewahrst du es im Brotkasten oder in einem Leinenbeutel auf, die Schnittfläche nach unten. Scheiben lassen sich gut einfrieren und portionsweise auftauen.






Suche einen Römertopf- Backtopf mit einem Durchmesser von 18-max. 20 m für einen Single Haushalt. Ist das machbar?
Rezept sehr gut, mir fehlt aber der Topf.