Schweinebraten aus dem Ofen – saftig, mit knuspriger Schwarte, Rotkohl und Klössen

Braten auf Holzbrett und Teller mit Schweinebraten, Rotkohl und Klößen. Gemüse und Sauce im Hintergrund.

Das klassische Sonntagsessen, das im Römertopf perfekt gelingt

Schweinebraten mit Rotkohl und Klössen ist das deutsche Sonntagsgericht schlechthin. Es wärmt, es sättigt und es bringt die ganze Familie an einen Tisch. Im Römertopf gelingt der Braten besonders gut. Das Dampfgarprinzip sorgt dafür, dass das Fleisch saftig bleibt. Am Knochen und mit Schwarte zubereitet bekommt er sein bestes Aroma. Die Schwarte gibt Fett an das Fleisch und an die Sosse ab. Am Ende der Garzeit wird sie unter dem Grill aufgeknuspert. So vereint dieser Braten alles, was ein klassisches Sonntagsgericht ausmacht: zartes, saftiges Fleisch innen und knusprige Schwarte aussen. Dazu gibt es Kartoffelklösse und Rotkohl mit frischen Apfelstücken und Lorbeer. Ein Festessen für vier Personen, das auch für Gäste und besondere Anlässe ideal ist. Das vollständige Rezept findest du weiter unten.

Warum gelingt Schweinebraten im Römertopf besonders saftig?

Ein Schweinebraten kann im Backofen schnell trocken werden. Das Dampfgarprinzip des Römertopfs verhindert das zuverlässig. Der gewässerte Naturton speichert Feuchtigkeit in seinen Poren. Im Ofen gibt er diese als feinen Dampf ab. Das Fleisch gart in einem gleichmässigen, feuchten Klima. Es verliert kaum Flüssigkeit. Die Poren schliessen sich durch das Anbraten. So bleibt der Fleischsaft im Inneren. Das Suppengrün und die Möhren bilden ein aromatisches Gemüsebett. Sie geben ihren Geschmack an die Sosse ab. Das Wasser im Römertopf nimmt diese Aromen auf und wird zu einem intensiven Bratenfond. Am Ende der Garzeit nimmst du den Deckel ab. Dann schaltest du den Grill ein. In 15 Minuten wird die Schwarte goldbraun und knusprig. Dieser letzte Schritt macht den entscheidenden Unterschied. Innen saftig, aussen kross – das ist der perfekte Schweinebraten.

Teller mit Schweinebraten, Klößen und Rotkohl auf Holztisch. Im Hintergrund ein angeschnittenes Bratenstück mit Messer.

Schwarte, Knochen und die richtige Fleischwahl für den Braten

Die Wahl des richtigen Stücks entscheidet über das Ergebnis. Am besten eignet sich ein Schweinekarree oder Schweinenacken am Knochen mit Schwarte. Das Fleisch am Knochen ist geschmacklich intensiver. Es bleibt durch den Knochen beim Garen stabiler. Die Schwarte auf der Oberseite hat zwei Aufgaben. Erstens gibt sie beim Schmoren Fett an das Fleisch ab. Das hält es saftig. Zweitens wird sie am Ende unter dem Grill knusprig. Das gibt dem Gericht seinen unverwechselbaren Charakter. Achte beim Kauf auf eine gleichmässige Schwarte ohne Risse. Ritze sie vor dem Braten rautenförmig ein. So knuspert sie gleichmässig auf. Für ein Stück von 1,5 Kilogramm beträgt die Schmorzeit 90 Minuten. Wer mehr Personen bewirten möchte, wählt ein grösseres Stück. Die Faustregel lautet: eine Stunde Garzeit pro Kilogramm Fleisch. Wer auf regionales Schweinefleisch setzt, findet bei Oberpfalz Beef hochwertige Ware aus eigener Schlachtung.

Schweinebraten in Soße mit Rotkohl und Klößen

Rezept von Felix` Kochbook
3.7 von 28 Bewertungen
tPortionen

4

tPortionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

40

Minuten
Kalorien

300

kcal

Schweinebraten ist ein Klassiker aus dem Römertopf. Am Knochen mit Schwarte wird er besonders lecker. Dazu gibt es Rotkohl, Klöße und Soße.

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Zutaten

  • 1 Bund Suppengrün (Knollensellerie, Lauch, Möhre und Petersilie)

  • 3 Möhren

  • 2 Zwiebeln

  • 1 Schweinebraten mit Knochen und Schwarte (ca. 1,5 kg)

  • Salz

  • etwas Öl zum Anbraten

  • 400 ml Wasser

  • 1 Glas küchenfertiger Rotkohl

  • 1 Apfel

  • 2 Lorbeerblätter

  • 1 Paket Kartoffelklöße (kann man auch selber machen)

  • Zubehör:
  • Römertopf Bräter Rustico
    • Großer Keramikbräter aus Naturton für natürliches, fettarmes Garen. Ideal für Braten, Geflügel, Eintöpfe, Aufläufe oder Brot – perfekt für Familiengerichte und Festtage bis ca. 6 Personen.
    • Dampfgar-Prinzip: Deckel vor Gebrauch wässern. Die Tonporen speichern Wasser und erzeugen im Ofen eine sanfte Dunstschicht – das Gargut bleibt saftig und zart, Aromen & Vitamine werden bewahrt.
    • Effizient & gleichmäßig: Naturton verteilt Wärme ohne Hotspots, unterstützt energiesparendes Schmoren und sorgt für zuverlässige Ergebnisse bei Fleisch, Gemüse und vegetarischen Gerichten.

Anleitung

  • Zunächst den Römertopf für mindestens 10 Minuten wässern. 
  • In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten. Dafür Knollensellerie, Lauch und Möhre putzen und in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. Beiseite legen. 
  • Das Schweinekarree etwas salzen. Dann eine gut geschichtete Pfanne auf dem Herd erhitzen, etwas Öl hineingeben und das Karree darin von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend herausnehmen und beiseite stellen.
  • Dann das Gemüse in die Pfanne geben und scharf anbraten bis es gut angeröstet ist. Dann direkt in der Römertopf geben, das Fleisch auf das Gemüse legen und mit Wasser aufgießen. 
  • Nun den Römertopf mit dem Deckel verschließen und in den noch kalten Backofen geben. Bei 200 °C Ober-/ Unterhitze für 1,5 Stunden garen. Anschließend den Deckel abnehmen und die Grillfunktion einschalten. Weitere 15 Minuten grillen.
  • Während der Garzeit den Rotkohl zubereiten. Dafür den Rotkohl aus dem Glas in einen Topf geben und bei geringer Hitze aufwärmen. Den Apfel schälen und von den Kernen befreien. Dann in 0,5 cm dicke Würfel schneiden und zum Rotkohl geben. Auch die Lorbeerblätter dazu geben und alles zusammen für 25 Minuten köcheln lassen.
    Die Kartoffelklöße nach Packungsanweisung zubereiten.
  • Wenn der Braten fertig gegrillt ist den Römertopf aus dem Backofen nehmen und das Fleisch herausnehmen. Den Soßenansatz durch ein Sieb in einen Topf geben und nochmal erhitzen. Gegebenenfalls mit etwas Stärke andicken. Das Fleisch in den Römertopf geben und wieder mit der Soße übergießen.
    Zusammen mit dem Rotkohl und den Klößen auf dem Tisch servieren. Das Fleisch am Tisch in Scheiben schneiden.

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Rotkohl und Klösse – die klassischen Beilagen zum Schweinebraten

Rotkohl und Kartoffelklösse sind die traditionellen Begleiter des deutschen Schweinebratens. Beide passen geschmacklich und optisch perfekt zum Braten. Der Rotkohl bringt eine fruchtig-herbe Note mit. Im Rezept wird er mit frischen Apfelstücken und Lorbeerblättern verfeinert. Das gibt ihm eine natürliche Frische und Tiefe. Fertig gekaufter Rotkohl aus dem Glas ist eine praktische Basis. Mit Apfel, Lorbeer und etwas Schmorzeit auf kleiner Flamme wird er zum Eigengewächs. Kartoffelklösse aus der Packung sind eine ehrliche Abkürzung. Sie sparen Zeit und gelingen zuverlässig. Wer die Klösse selbst macht, bekommt ein hausgemachtes Festessen. Die Bratenssosse verbindet alles. Sie wird aus dem Schmorjus des Römertopfs gewonnen. Durch das Gemüsebett ist sie bereits reich an Aroma. Bei Bedarf bindest du sie mit etwas Stärke ab. So wird sie sämig und bedeckt jeden Kloss perfekt.

Schweinebraten als Festtagsgericht – Tipps für besondere Anlässe

Schweinebraten aus dem Römertopf ist das ideale Festtagsgericht. Zu Weihnachten, Ostern oder beim Geburtstag beeindruckt er Gäste garantiert. Der Römertopf kann direkt auf den Tisch gestellt werden. Das sieht rustikal und einladend aus. Als Vorspeise empfiehlt sich eine klare Suppe oder ein einfacher Salat. Das Fleisch schneidest du am Tisch in Scheiben. Das hat Ritual-Charakter und macht das Essen zum Erlebnis. Für acht Personen verdoppelst du die Menge und verwendest den grossen Rustico-Bräter. Die Garzeit verlängert sich entsprechend. Ein guter Rotwein passt hervorragend zum Schweinebraten. Wer einen edlen Tropfen für den besonderen Anlass sucht, findet ihn bei der Schlitzer Destillerie. Als süsser Abschluss nach dem Braten empfiehlt sich unser Beeren Crumble mit Haferflocken oder unser veganer Milchreis mit Rhabarber für alle, die es leichter mögen.

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Häufig gestellte Fragen zum Schweinebraten aus dem Ofen

2 Kommentare zu „Schweinebraten aus dem Ofen – saftig, mit knuspriger Schwarte, Rotkohl und Klössen“

  1. Liebes Römertopf Team,
    kann ich die Menge für 8 Personen einfach anpassen und bleibt die Garzeit gleich oder verlängert sie sich? Passt dies dann wohl noch in den 5 l Bräter?
    Herzlichen Dank!

    1. Die Römertopf Rezeptwelt

      Guten Tag,
      Sie können einen größeres Stück Braten nehmen und alles so erhöhen, dass es noch in den 5 L Bräter passt. Die Garzeit beträgt etwa eine Stunde pro Kilogramm Fleisch. Dementsprechend dann erhöhen.
      Wir wünschen viel Erfolg beim Kochen.

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