Rauchiger BBQ-Burger mit zartem Pulled Beef

Pulled Beef Burger mit lila Süßkartoffelpüree und Spinat auf dunklem Teller von Moritz und Moritz, im Hintergrund gusseiserner Topf

Pulled Beef Burger: Zart geschmortes Rindfleisch trifft auf lila Süßkartoffelpüree

Pulled Beef braucht vor allem eins: Geduld. Der Lohn dafür ist ein Rindernacken, der nach Stunden im Ofen so zart wird, dass sich zwei Gabeln mühelos hindurchziehen lassen. Ein würziger Rub aus Paprikapulver, Senf und braunem Zucker zieht dabei tief in das Fleisch ein und bildet später eine aromatische Kruste.

Der gusseiserne Topf übernimmt in diesem Rezept eine doppelte Aufgabe. Zunächst bräunt er Zwiebeln in Butter an, bevor ein Schuss Whisky die Röstaromen vom Boden löst. Anschließend zieht das vorgegarte Fleisch in genau diesen Topf ein und schmort dort acht Stunden bei niedriger Temperatur, bis es komplett zerfällt.

Serviert wird das Pulled Beef auf einem cremigen, lila Süßkartoffelpüree, das mit Apfelsaft und Limettensaft eine fruchtig-frische Note erhält. Frischer Babyspinat, hausgemachte BBQ-Sauce und ein Klecks veganer Aioli vervollständigen den Burger zu einem echten Geschmackserlebnis.

Wer diesen Burger auf einem Teller von Moritz und Moritz anrichtet, unterstreicht die rustikale Optik zusätzlich. Die dunkle, erdige Glasur der Schale bildet einen schönen Kontrast zum leuchtend lila Püree und dem sattbraunen Fleisch.

Der Rub: Würzige Basis für zartes Pulled Beef

Paprikapulver, Pimentón de la Vera und brauner Zucker bilden zusammen die geschmackliche Grundlage dieses Rezepts. Deshalb lohnt es sich, den Rub gründlich zu vermengen, bis eine gleichmäßige Paste entsteht. Diese Paste zieht später beim Ruhen tief in das Fleisch ein und sorgt für Würze bis in den Kern.

Zusätzlich verstärkt gepresster Knoblauch das Aroma des Rubs erheblich. Senf und Balsamico-Essig bringen außerdem eine leichte Säure mit, die das Fett des Rindernackens ausgleicht. Olivenöl hilft dabei, die trockenen Gewürze zu einer streichfähigen Masse zu verbinden.

Mindestens eine Stunde, besser über Nacht, sollte das Fleisch mit dem Rub im Kühlschrank ziehen. Denn nur durch diese Ruhezeit entfalten sich die Aromen vollständig, bevor das Fleisch in den Ofen kommt.

Angerichteter Pulled Beef Burger mit Baby-Maiskolben und Aioli auf blauer Schale, im Hintergrund geschlossener Gusseisentopf

Zweistufiges Garen: Vorgaren und Schmoren im Gusseisentopf

Dieses Rezept setzt auf eine clevere Zweiteilung der Garzeit. Zunächst gart das Fleisch 30 Minuten bei 200 Grad auf einem Rost, wodurch sich eine erste, würzige Kruste bildet. Ein Blech mit Backpapier unter dem Rost fängt dabei austretenden Fleischsaft auf.

Parallel dazu bereitet der gusseiserne Topf die aromatische Unterlage vor. Zwiebeln braten in Butter an, bis sie Farbe annehmen, während ein Schuss Whisky anschließend die Röstaromen vom Topfboden löst. Genau diese Basis nimmt später das vorgegarte Fleisch auf.

Nach dem Vorgaren sinkt die Ofentemperatur auf 120 Grad, und das Fleisch schmort mit geschlossenem Deckel acht Stunden lang. Diese lange, niedrige Temperatur löst das Bindegewebe vollständig auf, sodass sich das Fleisch am Ende mühelos mit zwei Gabeln zerpflücken lässt.

Pulled Beef Burger

Rezept von Römertopf Rezeptwelt
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Küche: AmerikanischSchwierigkeit: Schwierig
Portionen

15

Burger
Zubereitungszeit

45

Minuten
Kochzeit

8

Stunden 

30

Minuten
Kalorien

480

kcal
Gesamtzeit

9

Stunden 

15

Minuten

Pulled Beef Burger mit lila Süßkartoffelpüree, hausgemachter BBQ-Sauce und veganer Aioli. Zart geschmort im Gusseisentopf, rauchig und würzig im Geschmack.

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Zutaten

  • 1.5 kg Rindernacken

  • 5-6 Knoblauchzehen, in Stifte geschnitten

  • 2 Gemüsezwiebeln, in Ringe oder Spalten geschnitten

  • 2 EL Butter

  • 100 ml Whisky

  • 1 EL Salz

  • 1 TL Pfeffer

  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß

  • 1 TL Pimentón de la Vera

  • 1 TL Senf

  • 2 EL Olivenöl

  • 1 EL brauner Zucker

  • 1 El Balsamico Essig

  • 2 Knoblauchzehen, gepresst

  • 1 Packung Baby Blattspinat

  • Burger Buns

  • Zutaten- Lila Süßkartoffelpüree

  • 2 lila Süßkartoffeln

  • 200 ml Apfelsaft

  • 100 ml Wasser

  • Salz, nach Geschmack

  • Frisch gemahlener Pfeffer

  • 3 EL Olivenöl

  • Saft von 2 Limetten

  • Zutaten – BBQ-Sauce

  • 200 g rote Zwiebeln

  • 20 g getrocknete Tomaten

  • 2 Knoblauchzehen, gehackt

  • 1/2-1 TL Pimentón de la Vera

  • 1 EL Tomatenmark

  • 100 g brauner Zucker

  • 200 ml Wasser

  • 50 g Pflaumenmus

  • 400 ml stückige Tomaten (Dose)

  • 50 ml weißer Balsamico Essig

  • 1 Schuss Whisky (optional)

  • Zutaten – Vegane Aioli

  • 50 g Aquafaba

  • 3 Knoblauchzehen

  • 1 EL Weißer Balsamico

  • 1 TL Zucker

  • 1/2 TL Salz

  • 1 TL Senf

  • 250 ml Rapsöl

Anleitung

  • Alle Zutaten für das Rub in einer Schüssel gut vermengen, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.
  • Rindernacken mit den Knoblauchstiften spicken und mit der Rub-Mischung gründlich einreiben.
  • Fleisch in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde, am besten über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Fleisch auf ein Rost legen, ein Blech mit Backpapier darunter platzieren und 30 Minuten bei 200 °C garen.
  • In der Zwischenzeit Zwiebeln im Gusseisentopf mit Butter anbraten, bis sie leicht Farbe nehmen. Mit Whisky ablöschen.
  • Nach der ersten Garzeit das Fleisch in den Topf legen. Ofentemperatur auf 120 °C reduzieren und das Fleisch mit geschlossenem Deckel 8 Stunden schmoren lassen, bis es sich mühelos mit zwei Gabeln zerpflücken lässt.
  • Burger Buns mit lila Süßkartoffelpüree bestreichen, mit Babyspinat, Pulled Beef, BBQ-Sauce und Aioli belegen.
  • Anleitung Lila Süßkartoffeln
  • Süßkartoffeln schälen und in große Würfel schneiden.
  • Süßkartoffeln mit Apfelsaft, Wasser, Olivenöl und 1 Prise Salz in einen Topf geben.
  • Bei mittlerer Hitze mit Deckel 15-20 Minuten weich garen.
  • Limettensaft zugeben und alles fein zerstampfen oder pürieren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Falls das Püree zu fest ist, etwas Wasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Anleitung – BBC-Sauce
  • Zwiebeln, getrocknete Tomaten und Knoblauch zusammen anbraten, bis sich erste Röstaromen ergeben.
  • Pimentón, Tomatenmark und braunen Zucker hinzufügen und kurz mit anrösten.
  • Wasser, Pflaumenmus, stückige Tomaten und Balsamico-Essig (plus 1 Schuss Whisky, optional) dazugeben und gut verrühren.
  • Sauce bei niedriger Hitze etwa 1 Stunde offen köcheln lassen, bis sie deutlich eingedickt ist.
  • Sauce pürieren und weitere 10 bis 15 Minuten offen einköcheln lassen, mit Salz abschmecken.
  • Anleitung – Vegane Aioli
  • Alle Zutaten bis auf das Rapsöl in einen Behälter geben und mit dem Stabmixer pürieren.
  • Rapsöl in einem dünnen Strahl hinzufügen, während weiter gemixt wird, bis die Masse cremig ist.
  • Nach Belieben abschmecken.
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Lila Süßkartoffelpüree: Fruchtig-frischer Gegenpol zum Fleisch

Lila Süßkartoffeln bringen nicht nur eine auffällige Farbe, sondern auch eine natürliche Süße in dieses Püree. Apfelsaft ersetzt einen Teil des Wassers beim Garen und verstärkt diese fruchtige Note zusätzlich. Dadurch entsteht ein Püree, das deutlich runder schmeckt als eine klassische Variante mit reinem Wasser.

Limettensaft sorgt am Ende für den nötigen frischen Kontrast. Ohne diese Säure würde das Püree schnell zu süß und eindimensional wirken, besonders neben dem kräftigen, rauchigen Pulled Beef. Olivenöl rundet die Konsistenz ab und macht das Püree geschmeidig und cremig.

Falls das fertige Püree zu fest geraten ist, hilft etwas zusätzliches Wasser beim Unterrühren. So lässt sich die Konsistenz jederzeit an die gewünschte Cremigkeit anpassen.

BBQ-Sauce und Aioli: Die würzigen Finishing-Touches

Eine selbstgemachte BBQ-Sauce hebt diesen Burger von gekauften Alternativen deutlich ab. Rote Zwiebeln, getrocknete Tomaten und Knoblauch bilden die Röstbasis, bevor Pflaumenmus und stückige Tomaten für Fruchtigkeit und Fülle sorgen. Ein Schuss Whisky rundet die Sauce optional mit einer feinen Rauchnote ab.

Die vegane Aioli aus Aquafaba beweist, dass cremige Saucen auch ohne Ei gelingen. Aquafaba, das Kichererbsenwasser aus der Dose, schlägt sich beim Pürieren mit Rapsöl zu einer stabilen, cremigen Emulsion. Senf und Balsamico geben der Aioli zusätzlich Würze und Frische.

Beide Saucen lassen sich gut vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Wer einen Vorrat anlegen möchte, verdoppelt einfach die Mengen und kocht die BBQ-Sauce nach den Regeln des Einkochens ein.

Häufig gestellte Fragen zum Pulled Beef Burger

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