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Herzhaftes Stifado im Römertopf für 6–8 Personen

Stifado ist ein traditioneller griechischer Schmorbraten, der für seine intensive Würze, zartes Fleisch und eine tief aromatische Sauce bekannt ist. In dieser Variante wird das Gericht im Römertopf zubereitet, wodurch das Rindfleisch besonders saftig wird und die Aromen von Rotwein, Tomaten, Zimt und Nelken Zeit haben, sich vollständig zu entfalten.

Der Römertopf bietet für Stifado ideale Bedingungen: gleichmäßige Hitze, ein feuchtes Garklima und kein Austrocknen des Fleisches. Schalotten bleiben trotz der langen Garzeit in Form, das Fleisch wird butterzart und die Sauce entwickelt eine intensive Tiefe.

Warum Stifado perfekt für die Zubereitung im Römertopf ist

Stifado lebt von Zeit und Geduld – genau hier spielt der Römertopf seine Stärken aus. Durch das Garen im geschlossenen Topf bleiben alle Aromen im Gericht, während das Fleisch langsam weich wird, ohne an Struktur zu verlieren.

Zimtstangen, Nelken und Lorbeer geben ihre Aromen langsam ab und verbinden sich mit Rotwein und Tomaten zu einer ausgewogenen, typisch griechischen Schmor­sauce.

Klassische Zutaten & mediterrane Würze

Rindfleisch aus dem Nacken eignet sich besonders gut für Stifado, da es durchzogen ist und beim Schmoren saftig bleibt. Schalotten sind ein zentrales Element des Gerichts und geben Süße sowie Struktur.

Rotwein, Tomaten, Knoblauch und Gewürze bilden die Basis der Sauce. Wer möchte, kann Stifado auch mit Wildschwein oder Reh zubereiten – ideal für Herbst und Winter.

Welche Beilagen zu Stifado aus dem Römertopf passen

Klassisch wird Stifado mit Fladenbrot oder Weißbrot serviert, um die aromatische Sauce aufzunehmen. Auch Kartoffeln in jeder Form passen hervorragend.

Alternativ harmonieren auch Pasta oder Orzo sehr gut mit der kräftigen Schmor­sauce.

Gremolata als frischer Kontrast: Italy meets Greece

Eine frische Gremolata aus Zitrone, Petersilie und Knoblauch bringt Leichtigkeit und Frische in das kräftige Gericht.

Ursprünglich aus der Lombardei stammend, trifft hier italienische Frische auf griechische Schmortradition – ein moderner, aromatischer Kontrast.

Tipps zur Vorbereitung & Aufbewahrung

Stifado eignet sich hervorragend zum Vorbereiten. Durch das Marinieren über Nacht und das langsame Schmoren gewinnt das Gericht an Tiefe.

Reste halten sich 2–3 Tage im Kühlschrank oder lassen sich portionsweise einfrieren und sanft wieder erwärmen.

Stifado aus dem Römertopf – Griechischer Schmorklassiker mit Rind & Schalotten

Rezept von Römertopf Rezeptwelt
5.0 von 1 Bewertung
Portionen

6-8

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

2

Stunden 

30

Minuten
Kalorien

520

kcal

Klassisches griechisches Stifado aus dem Römertopf mit zart geschmortem Rindfleisch, Schalotten, Rotwein und mediterranen Gewürzen. Herzhaftes Ofengericht für 6–8 Personen – ideal zum Vorbereiten.

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Zutaten

  • 1,5 kg Rindfleisch (Nacken), in große Würfel (ca. 6–7 cm) geschnitten

  • 750 ml Rotwein

  • 1,5 kg Schalotten, geschält und ganz belassen*

  • 80 ml Olivenöl

  • 3–4 Lorbeerblätter

  • 2 Zimtstangen

  • 4 Nelken (optional in ein Gewürzsäckchen oder Teebeutel geben)

  • 6 Knoblauchzehen, gehackt

  • 2 Dosen Tomaten (je 400 g, ganz oder gewürfelt)

  • 1 Zucker

  • Salz

  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • Optionales Topping – Gremolata
  • 1 Bio-Zitrone (Abrieb)

  • 2 Bund Petersilie

  • 100 ml Olivenöl

  • 2 Knoblauchzehen

  • hochwertiges Salz

Anleitung

  • Das Rindfleisch zusammen mit dem Rotwein, Lorbeerblättern, Zimtstangen und Nelken in eine Schüssel geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren.
  • Den Römertopfdeckel mindestens 10 Minuten wässern.
  • Die Schalotten in einer großen Pfanne mit etwas Olivenöl rundum goldbraun anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  • Das Fleisch aus der Marinade nehmen und leicht abtropfen lassen. In derselben Pfanne (mit den Bratrückständen der Schalotten) das Fleisch portionsweise anbraten. Sobald kein Fleischsaft mehr austritt, etwas Olivenöl zugeben und das Fleisch kräftig rundum bräunen. Die Marinade aufbewahren.
  • Schalotten, Fleisch, Marinade, Tomaten, Knoblauch, Zucker sowie die restlichen Gewürze in den Römertopf geben, alles gut vermengen und mit Salz und reichlich Pfeffer abschmecken.
  • Den Römertopf verschließen und in den kalten Backofen stellen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 2,5 Stunden schmoren, bis das Fleisch butterzart ist.
  • ür die Gremolata die Zitronenschale fein abreiben, Petersilie hacken und mit gepresstem Knoblauch, Salz und Olivenöl verrühren.
  • Den Römertopf aus dem Ofen nehmen, Gewürzsäckchen (falls verwendet) entfernen und das Stifado nochmals abschmecken.
  • Das Fleisch mit Schalotten und Sauce auf Tellern anrichten und nach Belieben mit der frischen Gremolata toppen. Pfeffer und Salz separat bereitstellen.
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Welche Beilagen zu Stifado aus dem Römertopf passen

Stifado wird traditionell mit Fladenbrot oder Weißbrot serviert, um die aromatische Sauce vollständig aufzunehmen. Auch Kartoffeln sind eine hervorragende Beilage – egal ob als Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder aus dem Ofen. Sie harmonieren perfekt mit der kräftigen, würzigen Sauce.

Wer das Gericht etwas moderner interpretieren möchte, kann Stifado auch mit Pasta, Orzo oder Reis servieren. Wichtig ist vor allem, eine Beilage zu wählen, die die Sauce aufnimmt, denn sie ist das Herzstück dieses klassischen Schmorgerichts.

Meal Prep & Aufbewahrung: Stifado ideal zum Vorbereiten

Stifado eignet sich hervorragend zum Vorbereiten, da es mit der Zeit noch aromatischer wird. Luftdicht verschlossen hält sich das Schmorgericht im Kühlschrank problemlos 2–3 Tage und lässt sich sanft auf dem Herd oder im Ofen wieder erwärmen.

Auch portionsweises Einfrieren ist möglich. Beim Wiedererwärmen sollte das Stifado langsam erhitzt und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Rotwein ergänzt werden, um die gewünschte Konsistenz der Sauce zu erhalten.

Alkoholfreie Alternative zum Rotwein

Wer auf Alkohol verzichten möchte, kann den Rotwein problemlos ersetzen. Eine bewährte Alternative ist eine Mischung aus dunklem Traubensaft und Gemüsebrühe, ergänzt durch einen kleinen Schuss Balsamico oder Apfelessig. So bleibt die typische Tiefe und Süße-Säure-Balance des Stifado erhalten.

Wichtig ist, die Ersatzflüssigkeit kurz einkochen zu lassen, damit sich die Aromen konzentrieren und eine kräftige Sauce entsteht.

Gremolata als frischer Kontrast zum würzigen Stifado

Eine frische Gremolata aus Zitronenschale, Petersilie und Knoblauch bringt Leichtigkeit und Frische in das kräftige Schmorgericht. Der zitronige Akzent setzt einen spannenden Kontrast zur dunklen, würzigen Sauce.

Ursprünglich stammt die Gremolata aus der Lombardei und wird klassisch zu Ossobuco serviert. In Kombination mit Stifado entsteht ein harmonisches Crossover aus griechischer Schmortradition und italienischer Frische.

Tipps zur Fleischwahl & Variationen

Für Stifado eignet sich besonders gut Rindernacken, da er durchzogen ist und beim langen Schmoren besonders zart wird. Alternativ lassen sich auch Wildschwein oder Reh verwenden, was dem Gericht eine noch intensivere Note verleiht – ideal für Herbst und Winter.

Wer es etwas würziger mag, kann zusätzlich mit Piment oder einem Hauch gemahlenem Zimt nachjustieren. Wichtig ist jedoch, die Gewürze sparsam einzusetzen, damit sie das Gericht unterstützen, ohne zu dominieren.

Warum Stifado perfekt zur Römertopf-Küche passt

Der Römertopf steht für langsames, schonendes Garen und intensive Aromen – genau das, was ein klassisches Stifado benötigt. Durch das geschlossene Garsystem bleibt das Fleisch saftig, die Schalotten behalten ihre Form und die Sauce entwickelt eine außergewöhnliche Tiefe.

Dieses Gericht zeigt eindrucksvoll, wie gut sich traditionelle Schmorgerichte im Römertopf umsetzen lassen – unkompliziert, aromatisch und ideal für gemütliche Essen mit Familie oder Gästen.

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