Gnocchi mit Kichererbsen: das schnelle Wohlfühlgericht aus dem Multi-Bräter
Manchmal braucht gutes Essen keine Stunden. Dieses Rezept beweist das eindrucksvoll. Gnocchi, Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Sahne und ein paar Gewürze – alles zusammen in den Multi-Bräter, und nach 15 Minuten in der Mikrowelle steht ein cremiges, würziges Gericht auf dem Tisch, das so gut schmeckt, dass man es sofort wieder kochen möchte.
Der Trick dieses Rezepts: Die Gnocchi garen direkt in der aromatischen Brühe und saugen dabei alle Aromen auf. Dadurch werden sie nicht nur weich, sondern nehmen den Geschmack der getrockneten Tomaten, des Knoblauchs und der Chiliflocken auf. Die Sahne kommt erst am Ende dazu – so bleibt sie frisch und macht das Gericht herrlich cremig. Warum dieses Gericht so gut funktioniert
Das Geheimnis liegt im Zusammenspiel der Zutaten. Getrocknete Tomaten geben eine intensive, süßlich-würzige Tiefe. Kichererbsen machen das Gericht sättigend und geben eine angenehme Textur. Die Chiliflocken bringen eine wärmende Schärfe, die durch die Sahne am Ende sanft abgemildert wird. Parmesan, Basilikum und Zitronenabrieb als Topping setzen den letzten aromatischen Akzent.
Das Gericht ist dabei überraschend vielseitig. Es funktioniert als schnelles Mittagessen, als unkompliziertes Abendessen oder als Gericht für Gäste, bei dem man trotzdem entspannt bleibt. Denn der Multi-Bräter übernimmt die Arbeit.
Mary me Chickpeas – woher kommt der Name?
„Marry me“ ist ein Trend aus der englischsprachigen Food-Community. Gerichte mit diesem Titel sind so köstlich, dass man sie angeblich auf der Stelle heiraten möchte. Tatsächlich hat das Konzept seinen Ursprung im amerikanischen Foodblog-Universum – bekannt durch das „Marry me Chicken“. Diese Version überträgt die Idee auf Kichererbsen und Gnocchi – und das Ergebnis ist mindestens genauso überzeugend.
Getrocknete Tomaten – klein, aber aromatisch
Getrocknete Tomaten in Öl sind in diesem Rezept viel mehr als ein Topping. Sie geben die aromatische Basis des gesamten Gerichts. Durch den Trocknungsprozess konzentrieren sich die Aromen der Tomate – deshalb sind getrocknete Tomaten deutlich intensiver als frische. Dazu gibt das Öl, in dem sie eingelegt sind, eine zusätzliche Würze, die das Gericht insgesamt reicher macht.
Wer eine besonders intensive Tomatennote möchte, kann die Tomaten vorher grob hacken. Dadurch verteilen sich die Aromen noch gleichmäßiger. Wer die Tomatenstücke lieber als Biss-Elemente im Gericht erkennen möchte, lässt sie ganz oder halbiert sie nur. Beide Varianten funktionieren hervorragend.

Kichererbsen – Textur und Sättigung in einem
Kichererbsen aus der Dose sind eine der praktischsten Zutaten der pflanzlichen Küche. Sie sind bereits vorgekocht, deshalb brauchen sie keine extra Garzeit. Im Multi-Bräter nehmen sie die Aromen der Brühe auf und werden dabei noch aromatischer. Ihre leicht nussige Note ergänzt die Süße der getrockneten Tomaten wunderbar.
Außerdem sorgen sie für Sättigung. Zusammen mit den Gnocchi entsteht eine Kombination aus Kohlenhydraten und pflanzlichem Eiweiß, die lange satt hält. Wer Kichererbsen lieber etwas knuspriger mag, gibt einen Teil davon separat in die Pfanne und röstet sie kurz mit etwas Öl an. Als Topping auf dem cremigen Gericht ist das ein schöner Kontrast.
Sahne am Ende – warum der Zeitpunkt entscheidend ist
Die Sahne kommt in diesem Rezept bewusst erst nach dem Garen dazu. Würde man sie direkt mit in den Multi-Bräter geben, könnte sie in der Mikrowelle überlaufen oder sich ungleichmäßig verbinden. Dadurch, dass man sie erst kurz vor dem Anrichten unterrührt, bleibt sie frisch und macht das Gericht sofort cremig.
Wer eine leichtere Variante bevorzugt, kann die Sahne durch Hafercuisine oder eine andere pflanzliche Sahne ersetzen. Das Gericht wird dann automatisch vegan – vorausgesetzt, man lässt den Parmesan weg oder nimmt eine vegane Alternative. Für die schönste Cremigkeit empfiehlt sich außerdem, die Sahne kurz vor dem Unterrühren auf Raumtemperatur zu bringen.
Anrichten und das perfekte Topping
Beim Anrichten macht die Kombination der Toppings den Unterschied. Gehobelter Parmesan gibt Würze und eine leichte Salzigkeit. Frisches Basilikum bringt ein kräuteriges Aroma, das die Tiefe der getrockneten Tomaten kontrastiert. Zitronenabrieb schließlich ist die Geheimzutat – er hebt alle anderen Aromen an und gibt dem Gericht eine frische, lebendige Note.
Wer noch mehr Säure möchte, reicht Zitronenspalten separat dazu. Jeder kann so individuell nachwürzen. Dazu passt ein einfaches Baguette oder ein Stück Ciabatta, das die cremige Sauce aufnimmt. Für eine noch aromatischere Variante gibt man beim Anrichten einen Schuss gutes Olivenöl darüber – das gibt zusätzliche Tiefe und einen leicht fruchtigen Abschluss.




