Einfaches Dinkelvollkornbrot im Römertopf: Saftig & Nussig

Frisches, geschnittenes Bauernbrot auf Holzbrett, daneben ein Römertopf und Schale mit Dip.

Ein Duft, der das ganze Haus erfüllt

Gibt es etwas Schöneres als den Geruch von frisch gebackenem Brot? Ein selbstgebackenes Dinkelvollkornbrot aus dem Römertopf bringt genau diesen unvergleichlichen Duft und Geschmack in Ihre Küche. Dieses Rezept ist der Beweis, dass Brotbacken keine Wissenschaft sein muss. Es verbindet Alltagstauglichkeit mit besonderem Genuss: Durch die Kombination aus vollwertigem Dinkelmehl, aromatischen Gewürzen und optionalen Nüssen oder Samen entsteht ein Brot mit echtem Charakter. Ob Sie es zum gemütlichen Sonntagsfrühstück oder als rustikale Beilage zum Abendbrot servieren – dieses Brot passt einfach immer.

Warum Dinkel und der Römertopf ein Traumpaar sind

Wer Abwechslung zum klassischen Weizenbrot sucht, wird dieses Dinkelvollkornbrot lieben. Dinkel gilt als besonders aromatisch und bringt von Natur aus einen leicht nussigen Geschmack mit, der hervorragend mit Körnern harmoniert. Doch das beste Mehl nutzt nichts ohne die richtige Backform. Hier kommt der Römertopf ins Spiel: Er sorgt für eine gleichmäßige Hitzeverteilung und speichert die Feuchtigkeit. Das Ergebnis überzeugt selbst kritische Esser: Das Brot bekommt außen eine kräftige, knackige Kruste, bleibt aber innen wunderbar saftig und trocknet nicht aus.

Gelinggarantie – auch für Einsteiger

Haben Sie Respekt vor Vollkornteigen? Das ist bei diesem Rezept unbegründet. Es ist so konzipiert, dass es unkompliziert ist und auch Backanfängern auf Anhieb gelingt. Der Römertopf verzeiht kleine Fehler und schafft von selbst das perfekte Backklima, sodass Sie sich voll auf den Genuss freuen können.

Anleitung: So gelingt Ihr Dinkelvollkornbrot

Diese Schritte bereiten Sie ideal auf das Rezept vor:

1. Die Vorbereitung: Aroma entfalten

Mischen Sie zunächst das Dinkelvollkornbrot mit den trockenen Zutaten. Hier können Sie kreativ werden: Wie im Text erwähnt, sorgen aromatische Gewürze (wie Brotgewürz, Kümmel oder Koriander) für den typischen rustikalen Geschmack. Wenn Sie mögen, geben Sie jetzt auch Nüsse oder Samen hinzu, um dem Brot noch mehr Biss zu verleihen.

2. Den Teig kneten (mit Gefühl)

Verkneten Sie die Zutaten mit Wasser und Hefe zu einem Teig. Wichtiger Hinweis: Dinkelvollkornmehl sorgt für eine rustikale Struktur, ist aber beim Kneten etwas empfindlicher als Weizen. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis sich alles gut verbunden hat, um die Struktur nicht zu zerstören.

3. Den Römertopf wässern

Damit das Brot im Ofen sein volles Volumen erreicht und nicht austrocknet, ist dieser Schritt entscheidend: Wässern Sie den Deckel des Römertopfs ausreichend (ca. 10–15 Minuten). Der Ton speichert das Wasser und gibt es später als Dampf an das Brot ab. Fetten Sie die untere Schale gut ein oder nutzen Sie Backpapier.

4. Backen & Genießen

Geben Sie den geformten Teig in den Römertopf, Deckel drauf und ab in den Ofen. Der Römertopf übernimmt nun die Arbeit: Er sorgt für die gleichmäßige Hitze, die nötig ist, damit das Brot außen die gewünschte kräftige Krustebekommt und innen die Feuchtigkeit hält. Nehmen Sie den Deckel für die letzten Minuten der Backzeit ab, wenn Sie die Kruste noch dunkler und knuspriger mögen. Lassen Sie das Brot vor dem Anschneiden gut auskühlen.

Einfaches Dinkelvollkornbrot (ohne Hefe)

Rezept von Römertopf Rezeptwelt
4.0 von 49 Bewertungen
Portionen

1

Portionen
Zubereitungszeit

1

Stunde 

15

Minuten
Kochzeit

50

Minuten
Kalorien

300

kcal

Dieses saftige Vollkornbrot kommt ganz ohne Hefe aus! Dank Weinsteinbackpulver und einer entspannten Ruhezeit gelingt es kinderleicht. Der Römertopf sorgt für die perfekte Kruste, während Brotgewürz dem Laib ein herrlich rustikales Aroma verleiht.

Koch-Modus

Dadurch geht dein Screen nicht aus.

Zutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl

  • 1 Prise Salz

  • 1 EL Brotgewürz

  • 1 EL Öl

  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver

  • 1 EL Leinsamen (optional)

  • 1 EL Kerne oder Nüsse (optional)

  • 330 ml Wasser

  • Zubehör:

Anleitung

  • Teigzubereitung
  • Geben Sie zunächst alle trockenen Zutaten (Dinkelvollkornmehl, Salz, Brotgewürz und das Weinsteinbackpulver) in eine große Rührschüssel und vermischen Sie diese gründlich.
  • ügen Sie nun das lauwarme Wasser und das Öl hinzu.
  • Verrühren Sie die Masse erst grob mit einem Löffel, bis das Mehl das Wasser aufgenommen hat. Kneten Sie den Teig anschließend mit den Händen kräftig durch, bis er geschmeidig ist und gut zusammenhält.
  • Ruhezeit & Vorheizen
  • Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lassen Sie den Teig bei Zimmertemperatur für ca. 1 Stunde ruhen. Dies dient dazu, dass das Vollkornmehl die Flüssigkeit gut aufnehmen kann (Quellstück).
  • Etwa 20 Minuten vor Ende der Ruhezeit: Stellen Sie den leeren Römertopf (mit Deckel) auf den Rost ins untere Drittel des kalten Backofens. Heizen Sie den Ofen nun auf 240 °C Ober-/Unterhitze vor. Der Topf wird so langsam mit erhitzt.
  • Backen
  • Sobald der Ofen die Temperatur erreicht hat: Nehmen Sie den heißen Römertopf mit guten Ofenhandschuhen vorsichtig aus dem Ofen und nehmen Sie den Deckel ab.
  • Formen Sie den Teig kurz nach und lassen Sie ihn vorsichtig in den heißen Topf gleiten (Vorsicht: Verbrennungsgefahr!).
  • Legen Sie den Deckel sofort wieder auf und schieben Sie den Topf zurück in den Ofen.
  • Backen Sie das Brot für insgesamt ca. 50 Minuten.

Notizen

  • Unser Tipp für die Kruste: Entfernen Sie in den letzten 10 Minuten der Backzeit den Deckel, damit das Brot oben schön goldbraun und knusprig wird.
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Warum dieses Brot ohne Hefe funktioniert

Vielleicht wundern Sie sich über die Zutat Weinsteinbackpulver. Klassische Brote werden meist mit Hefe oder Sauerteig gebacken, die viel Zeit zum Gehen benötigen. Dieses Rezept ist ein sogenanntes „Schnelles Brot“: Das Backpulver reagiert sofort mit der Feuchtigkeit und der Hitze im Ofen. Das hat für Sie zwei große Vorteile:

  1. Zeitersparnis: Sie müssen nicht warten, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. Die Ruhezeit dient hier lediglich dazu, das Vollkornmehl quellen zu lassen.
  2. Gelinggarantie: Es gibt keine „tote Hefe“ oder zu kalte Temperaturen, die den Trieb verhindern könnten. Das Brot geht im heißen Ofen zuverlässig auf.

Der Römertopf-Effekt bei Backpulver-Teigen

Gerade bei Teigen mit Backpulver besteht die Gefahr, dass sie trocken werden. Hier ist der Römertopf Ihr Ass im Ärmel. Da der gewässerte Deckel (oder der Eigendampf des Teigs im geschlossenen Topf) die Feuchtigkeit am Brot hält, kann sich die Kruste nicht zu früh verschließen. Das Brot kann sich voll ausdehnen, bevor die Hitze die Oberfläche verfestigt. Das Ergebnis ist eine saftige Krume, die bei freigeschobenen Backpulver-Broten oft schwer zu erreichen ist.

Variationen: So wird es Ihr Lieblingsbrot

Das Grundrezept mit Dinkelvollkornmehl, Öl und Brotgewürz schmeckt herrlich rustikal. Aber Sie können es beliebig anpassen:

  • Für mehr Biss: Geben Sie 50 g Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen direkt mit den trockenen Zutaten in die Schüssel.
  • Mediterran: Lassen Sie das Brotgewürz weg und ersetzen Sie es durch getrockneten Oregano und 50 g gehackte Oliven. Das passt hervorragend zu Grillabenden.
  • Nussig-Mild: Walnüsse harmonieren perfekt mit dem nussigen Eigenaroma des Dinkels. Eine Handvoll grob gehackter Nüsse im Teig sorgt für ein tolles Mundgefühl.

Wichtige Tipps zur Aufbewahrung

Dinkelgebäck, das mit Backpulver getrieben wurde, schmeckt am Backtag und am Folgetag am besten. Damit es lange saftig bleibt:

  • Abkühlen lassen: Schneiden Sie das Brot nicht heiß an! Da kein Klebergerüst durch Hefefermentation entstanden ist, muss die Stärke erst vollständig abkühlen, um schnittfest zu werden.
  • Lagerung: Bewahren Sie das Brot am besten in einem Tontopf oder einem Brotkasten auf. Papiertüten sind ebenfalls gut geeignet. Vermeiden Sie Plastiktüten, da das Brot darin schnell „schwitzt“ und die krosse Kruste weich wird.
Brotlaib in einem teilweise geöffneten Römertopf aus Ton auf einem geflochtenen Untergrund.
Vollkornbrotlaib mit knuspriger Kruste und dunklen Saaten auf einem weißen Holztisch.

Weitere Brotrezepte

Häufig gestellte Fragen zum Dinkelvollkornbrot

13 Gedanken zu „Einfaches Dinkelvollkornbrot im Römertopf: Saftig & Nussig“

  1. Hallo, ich wollte mich nochmals vergewissern, ob der unglasierte Römertopf nicht kaputt geht, wenn man den kalten Teig in den heißen Topf gibt? Kann man den Topf aus dem Ofen holen um den Teig hineinzulegen? Es steht nichts extra vom Wässern dabei, der Topf ist ganz normal gewässert, bevor er in den Ofen kommt, oder?

    1. Die Römertopf Rezeptwelt

      Hallo,
      Ja da geht. Der Temperaturunterschied ist ein anderer als bei einem beißen Ofen. Auch das wässern empfehlen wir, deswegen den Topf nicht zu lange im heißen Zustand öffnen.
      Viel Erfolg

  2. Hallo, ich Habe die runde Brot Back Schale Pane geschenkt bekommen. Hierfür ist kein Deckel vorgesehen. Dennoch werden alle Brot Rezepte immer mit Deckel gebacken. Ist das Brot backen in dieser Brot Backform ohne Deckel möglich?

    1. Die Römertopf Rezeptwelt

      Ja das geht. Wir entwickeln aber gerade auch die Brotbackschale mit Deckel. Da geht es dann ums Schwaden. Bei der Variante ohne Deckel einfach etwas Wasser mit in den Backofen geben, um Dampf im Garraum zu haben.
      Wir wünschen viel Spaß mit der neuen Schale.

    1. Die Römertopf Rezeptwelt

      Guten Tag,
      das Öl kommt mit dem Wasser zusammen in den Teig- Und es ist ohne Hefe, sondern mit Backpulver.
      Wir hoffen, dass wir Ihnen helfen konnten.

  3. Hallo, ich wollte nur fragen, wird der Topf nun vorher gewässert oder nicht? Ich hab Angst das er kapput geht wenn er nicht gewässert wird.
    Lg Sandra

    1. Die Römertopf Rezeptwelt

      Guten Tag, der Römertopf wird davon nicht kaputt gehen. Das wässern soll nur das „Schwaden“ fördern. Deswegen wird es auch beim Brot backen empfohlen.

  4. Hallo,

    ich werde heute das erste mal Brot mit meinem Römer backen…ich nutze die gelegenheit, das Backen mit dem Backautomat auf „klassisch“ und, weil ich nach einer spontanen Idee die Rezepte fand, auch auf Römer umzustellen. Bin neugierig, wie das ist.
    Folgendes nicht als Kritik verstehen…
    Aber bei den Rezepten fällt tatsächlich auf, dass die oben gezeigte Frage, ob anfeuchten oder nicht…erst recht, weil ihr in einem rezept nichts dazu schreibt, und zum Weizenvollkornbrot https://roemertopf.de/rezepte/weizen-vollkornbrot/ schreibt ihr „nur den deckel wässern“…wenn es besser ist, es immer zu machen, wäre es zu empfehlen, dass auch so in die Rezepte zu nehmen…ich z.B. hätte sponttan gestern abend ohne wässern in den Ofen gestellt…zum glück habe ich bes heute morgen gewartet und auch die bewertungen gelesen.

    1. Die Römertopf Rezeptwelt

      Danke für die Rückmeldung. Das kommt tatsächlich etwas auf den Römertopf an. Wenn er im unteren Teil glasiert ist, muss nur der Deckel gewässert werden. Ist der untere Teil auch aus offenporigem Ton, wird auch das Unterteil gewässert. Das bedeutet bei uns „den Römertopf wässern“. Viel Erfolg beim Backen.

  5. Hab das Rezept gestern gefunden und natürlich gleich getestet. Mich konnte es nicht überzeugen. Irgendwas ist schief gelaufen. Mein Brot ist sehr hart und so gut wie nicht aufgegangen.

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